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  MusSoiree

Lassen Sie Sich von unseren Bläser- und Streicherensembles begeistern!

-  27.06. um 19.00 Uhr im Barocksaal -

KO 

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Tag der Prmer Schulen 2016

 

 (KO)

 

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Spitzenergebnis bei „Aktion Tagwerk“ 2016:

 

Engagierte Niederprümer „Tagwerker“ erwirtschaften

7778,16 Euro für die gute Sache

 

Dein Tag für Afrika“ ist eine bundesweit stattfindende Kampagne, die jährlich von dem Verein „Aktion Tagwerk“ organisiert wird.

Zum zwölften Mal waren auch unsere Schülerinnen und Schüler am 14. Juni wieder im Einsatz für die gute Sache und verrichteten ihr ganz persönlich gestaltetes „Tagwerk“, um den erwirtschafteten Lohn für Bildungsprojekte in afrikanischen Ländern und dieses Jahr erstmals auch für Flüchtlinge hierzuland zu spenden.

Bereits zwei Wochen zuvor hatte das Infomobil der „Aktion Tagwerk“ aus Mainz sie auf die Aktion eingestimmt und ihnen die verschiedenen Projekte, die durch die eingegangenen Spenden unterstützt werden, vorgestellt. Wie das Ergebnis deutlich zeigt, ist es dem Tagwerkteam aus Mainz dabei offensichtlich ganz ausgezeichnet gelungen, unsere Schülerinnen und Schüler für die Probleme afrikanischer Jugendlicher und Kinder zu sensibilisieren und damit gleichzeitig auch die nötige Motivation für ihren anstehenden Arbeitseinsatz zu schaffen.

Dabei eröffnen sich den „Tagwerkern“ ganz unterschiedliche Perspektiven: Zum einen haben sie die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, indem sie sich für Gleichaltrige in afrikanischen Ländern und hierzuland einsetzen, zum anderen ist der Aktionstag auch eine Art Schnupperpraktikum, um einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und potentielle Berufsfelder zu erhalten.

Die Palette der Einsatzmöglichkeiten war wie immer breit gestreut: Von der Arbeit auf dem Reiterhof, im Altersheim oder als Lernpate in der Grundschule bis hin zu kreativen Verkaufsideen unterschiedlichster Art war alles dabei.

Und man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass der Arbeitseinsatz unserer Schülerinnen und Schüler sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt hat: Durch ihren engagierten Einsatz konnten wir bei unserer diesjährigen Aktion das beste bisherige Ergebnis erzielen - stolze 7778,16 Euro wurden für die gute Sache erwirtschaftet.

Ein ganz großes Dankeschön geht zuallererst natürlich an unsere fleißigen Niederprümer „Tagwerker“ selber, aber auch an alle, die die Aktion in irgendeiner Weise unterstützt haben, bspw., indem sie einen Arbeitsplatz für die gute Sache zur Verfügung gestellt haben.

2016

Klasse 5

Bar: 1206,55 Euro

Überweisungen: 70,00 Euro

Gesamt: 1276,55 Euro

Klasse 6a:

Bar: 741,09 Euro

Überweisungen: 150,00 Euro

Gesamt: 891,09 Euro

Klasse 6b:

Bar: 577,50 Euro

Überweisungen: 40,00 Euro

Gesamt: 617,50 Euro

Klasse 7a:

Bar: 1027,47 Euro

Überweisungen: 20,00 Euro

Gesamt: 1047,47 Euro

Klasse 7b:

Bar: 829,20 Euro

Überweisungen: 25,00 Euro

Gesamt: 854,20 Euro

Klasse 8a:

Bar: 620,70 Euro

Überweisungen: 25,00 Euro

Gesamt: 645,70 Euro

Klasse 8b:

Bar: 390,00 Euro

Überweisungen: 90,00 Euro

Gesamt: 480,00 Euro

Klasse 9:

Bar: 889,65 Euro

Überweisungen: 50,00 Euro

Gesamt: 939,65 Euro

Klasse 10a:

Bar: 360,00 Euro

Überweisungen: 120,00 Euro

Gesamt: 480,00 Euro

Klasse 10b:

Bar: 546,00 Euro

Überweisungen: ---- Euro

Gesamt: 546,00 Euro

     

Bar insgesamt: 7188,16 Euro

Überweisungen insgesamt: 590,00 Euro

Gesamtbetrag: 7778,16 Euro

 

(WL)
 

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"aktion tagwerk" - Dein Tag für Afrika

Schülerinnen und Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm aktiv

Der Verein Aktion Tagwerk veranstaltet jedes Jahr die Kampagne „Dein Tag für Afrika", eine Aktionsform des ehrenamtlichen Schülerengagements. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler aller Schulformen aus dem gesamten Bundesgebiet von der 1. bis zur 13. Klasse. Die Idee ist einfach: Am „Tag für Afrika" stehen freiwilliger Einsatz und persönliches Engagement von jungen Menschen für Kinder und Jugendliche in Afrika auf dem Stundenplan.

v.l.n.r.: Maike Hontheim, Michael Kauth und Lisa-Marie Nober [Klasse 8a]


Unterstützt werden mit dem Erlös der Kampagne Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in fünf Ländern Afrikas: Ruanda, Uganda, Ghana, Burundi und Südafrika. Durch den großen Zustrom an Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland kommen, werden 2016 erstmals auch Bildungsprojekte für junge Geflüchtete in Deutschland unterstützt.Maike Hontheim, Lisa-Marie Nober und Michael Kauth, Schüler der Klasse 8a des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm, setzten heute ihr „Tagwerk“ im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung in Prüm in die Tat um. Sie erfreuten die Besucher und die Mitarbeiter der Verwaltung gleichermaßen mit selbstgebackenem Kuchen und Waffeln. Mit dem Verkaufserlös unterstützen die drei Schüler, neben vielen anderen Aktivitäten zahlreicher Schüler im Prümer Land heute, die „aktion tagwerk“ erfolgreich und solidarisch.

Quelle: http://www.pruem.de/aktuelles.php?id=725

(NO)

 

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Infomobil der „Aktion Tagwerk“ macht Niederprümer Schüler fit

für ihren „Tag für Afrika“

 

Am 2. Juni machte das Infomobil der „Aktion Tagwerk“ Station im Vinzenz-von-Paul-Gymnasium. Zwei Mitarbeiterinnen, die ihr freiwilliges soziales Jahr im Tagwerkbüro absolvieren, waren von Mainz angereist, um unsere Schülerinnen und Schüler auf den Aktionstag „Dein Tag für Afrika“ vorzubereiten.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten die beiden jungen Tagwerkmitarbeiterinnen unsere Schüler in ruandischer Sprache und sie verstanden es so von Anfang an ganz ausgezeichnet, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und sie in ihren Bann zu ziehen. Zunächst ging das Tagwerkteam auf das Kampagnenmotto 2016 „Zukunft bilden! Hier und in Afrika“ ein. Den Schülern wurde so deutlich vor Augen geführt, dass die brisante Frage, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen und gestaltet werden soll, in unserem Alltag allgegenwärtig ist, und zwar sowohl in den fünf von der „Aktion Tagwerk“ unterstützten afrikanischen Projektländern als auch hier in Deutschland, wo immer mehr Menschen Zuflucht suchen, um eine Chance auf ein menschenwürdiges und sicheres Leben zu erhalten. Aus diesem Grund unterstützt die Aktion erstmalig auch junge Flüchtlinge in Deutschland.

Mittels eines interaktiven und informativen Vortrags verdeutlichten sie in anschaulicher und eindringlicher Weise, vor welchen Problemen und Herausforderungen die Kinder und Jugendlichen in den von der „Aktion Tagwerk“ unterstützten Projektländern stehen und wie die konkrete Hilfe vor Ort aussieht, um die Menschen in diesen Ländern dabei zu unterstützen, ihr Leben eigenverantwortlich und selbständig zu führen.

Insbesondere die persönlichen Erfahrungsberichte der beiden Tagwerkmitarbeiterinnen bei ihrer Projektreise nach Ruanda, dem „Land der tausend Hügel“, stießen bei unseren Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. So erfuhren sie aus erster Hand viel Wissenswertes über Afrika und zudem wurden konkrete Hilfsmaßnahmen vor Ort, wie bspw. die Unterstützung eines Straßenkinderzentrum in Kigali vorgestellt.

Den Niederprümer „Tagwerkern“ wurde so bewusst, dass jeder auf seine Weise zur positiven Zukunftsbildung beitragen kann – hier und in Afrika. Denn nur gemeinsam und mit dem Wissen um andere Lebenssituationen und Engagement auf beiden Seiten können positive Zukunftsperspektiven für uns alle geschaffen werden.

Alles in allem sicher eine gelungene Veranstaltung, die unsere Schülerinnen und Schüler auf ihren ganz persönlich zu gestaltenden „Tag für Afrika“ eingestimmt hat.

(WL)

 

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„Europa in die Schule“

 

So lautet das Motto, mit dem die Europa-Union die europäische Idee unterstützen möchte. Die Schüler der beiden 10er Klassen hatten so am Montag, dem 30.05., Gelegenheit, dem informativen wie anspruchsvollen Vortrag von Herrn Christoph Braun über den angestrebten Vertrag (TTIP) zur Schaffung einer Freihandelszone zwischen den USA, Kanada und Mexiko sowie der EU zu folgen.

Erstaunt nahm man dabei zur Kenntnis, wie unglaublich kompliziert die hier zu behandelnde Materie ist. Nicht miteinander vereinbare Haltungen und Einstellungen werden beiderseits des großen Teiches hingebungsvoll gepflegt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Amerikaner lieben keimfreie, daher geschmacklose Lebensmittel und behandeln ihre Hühnchen mit einem Chlorbad, Franzosen wollen dagegen partout nicht auf ihren keimbehafteten Rohmilchkäse verzichten.

Auch ernsthaftere Probleme, die dieser Vertrag mit sich bringt, kamen zur Sprache. Hier zu nennen ist das merkwürdige Demokratieverständnis, welches vorausgesetzt wird, will man diesem Vertrag zustimmen. Erstens müssen unsere Politiker in den Parlamenten etwas absegnen, das sie gar nicht kennen, da sie es nicht gelesen haben (laut Referent gilt das für 80% des Vertrages). Zweitens kann wegen des transnationalen Charakters dieses Vertrages keine nationale Justiz bei auftretenden Streitigkeiten urteilen. Eingeführt wird daher eine Privat-Justiz in Form von Schiedsgerichten (Mitglieder müssen nicht zwingend Juristen sein!!), die auf der Grundlage des nicht gelesenen, weil nicht zugänglichen Vertrags zu entscheiden haben - und zwar verbindlich!! Drittens möchten diese „Gerichte“ (Regulatoren) , zur Vermeidung unnötiger Schwierigkeiten, einen Zugriff auf die europäische Gesetzgebung haben, indem ihr Plazet zu den anvisierten Regelungen vorab abgefragt wird.

Man sieht: Mit diesem Vertrag ist genügend Zündstoff angelegt, der es wert wäre, ernsthaft diskutiert zu werden.

(MA)

 

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Bibliotheksführerschein für Bücherprofis

 

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse kamen der Einladung der Zentralbücherei in Prüm, im Rahmen einer Leseförderaktion den Bibliotheksführerschein zu machen, gerne nach und tauschten ihren Klassenraum kurzerhand gegen die Welt der Bücher ein.

Nach einer kurzen Einführung durch die Leiterin der Zentralbücherei, Frau Klose, und einem anschließenden Rundgang begaben sich die Kinder auf eine selbständige Entdeckungsreise und wurden so durch gezielte Rechercheaufgaben in die 

Bibliotheksarbeit eingeführt.

Dazu erhielten alle Schülerinnen und Schüler zunächst ein Heft mit der Geschichte „Alex rettet den Büchergeist“, in dem sie dazu animiert wurden, Alex bei der Suche nach dem Büchergeist zu helfen und ihn bei der Befreiung des Geistes zu unterstützen. Mit großer Begeisterung machten sich unsere Fünftklässler auf die Suche und erkundeten so auf spielerische Art und Weise die Bibliothek. Am Ende hatten alle ihre Aufgaben gelöst, den Büchergeist gefunden und so stand einer erfolgreichen Befreiung nichts mehr im Weg. Ganz nebenbei erhielten unsere „Minis“ auf diese kurzweilige Art und Weise wesentliche Kenntnisse im Umgang mit Büchern und Medien. Und so steht einer zukünftigen selbständigen Nutzung der Bibliotheksräume wohl auch nichts mehr entgegen.

Am Ende der Aktion lobte Frau Klose die Schülerinnen und Schüler für ihre engagierte Mitarbeit und die stolzen Bücherprofis erhielten den versprochenen Bibliotheksführerschein. Zudem informierte Frau Klose die Schüler abschließend über die bevorstehende Aktion „Lesesommer Rheinland-Pfalz“, an der sich unsere Schülerinnen und Schüler bereits seit vielen Jahren rege beteiligen.

Insgesamt hat sich der Schauplatzwechsel sicher gelohnt, denn er hat unsere Fünftklässler für das Lesen und alles rund um das Thema „Buch“ sichtlich beGEISTert.

(WL)

 

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Spaß und Spannung im Tettenbusch

Bei den Waldjugendspielen des Forstamts sind 24 Schulklassen dabei

(Prüm) Bereits zum 18. Mal haben die Forstleute aus Prüm die Waldjugendspiele im Tettenbusch ausgerichtet. Dieses Mal waren rund 488 Dritt- und Siebtklässler aus der Region an den beiden Tagen dabei. [...]
Um den Kindern einen Eindruck in die Zusammenhänge der Natur zu vermitteln, hatten Bernd Schuller und Forstwirtschaftsmeister Dietmar Spoo einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Parcours nahe der Wolfsschlucht aufgebaut. Dort galt es für die Kinder, ihr Wissen um Natur und Umwelt, Forstwirtschaft und Holzverwendung sowie Tier- und Pflanzenkunde unter Beweis zu stellen.

Aber auch Geschicklichkeits- und Sinnesspiele sorgten dafür, dass bei allen der Spaß nicht zu kurz kam. Den bestplatzierten Klassen winkten Preise, die von mehreren Sponsoren gestiftet wurden. Gespannt warteten die Kinder auf die Siegerehrung, die Forstamtsleiter Peter Wind zum Finale vornahm. Die Klassen platzierten sich wie folgt:
Am ersten Tag - bei den dritten Klassen - gewann die Klasse 3b der Bertrada-Grundschule Prüm vor den Kindern von der Grundschule am Möschelberg Lissendorf. Plaz drei errangen die kleinen Teilnehmer von der Grundschule St. Josef Stadtkyll. Sieger des Waldkunst-Wettbewerbs wurde die Grundschule am Möschelberg Lissendorf.

Die siebten Klassen traten dann am Folgetag zu den Spielen an. Dort gewann die 7a des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm vor der 7b aus der gleichen Schule. Dritte wurden die Kinder aus der 7a von der Realschule plus Prüm. Sieger des Waldkunst-Wettbewerbs wurde die 7b vom Vinzenz-von-Paul-Gymnasium.
Der Dank der Organisatoren gilt allen Helfern, insbesondere den Kollegen der Nachbarforstämter, den zahlreichen Sponsoren, dem Ski-Club Prüm und dem Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Prüm, "ohne deren Hilfe die Waldjugendspiele in Prüm nicht machbar gewesen wären", teilt das Forstamt mit. fpl

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/pruem/aktuell/Heute-in-der-Pruemer-Zeitung-Spass-und-Spannung-im-Tettenbusch;art8111,4484274

(NO)

 

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Certamen Latinum Prumiense 2016

 

Das Certamen Latinum Prumiense ist ein schulübergreifender Lateinwettbewerb, der in diesem Jahr zum 5. Mal stattfand. Geplant, entworfen und durchgeführt wurde er auch diesmal von den Lateinlehrkräften des Vinzenz-IMG 0022von-Paul-Gymnasiums Niederprüm und des Regino-Gymnasiums Prüm. Alle Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen, die im dritten Jahr Latein lernen, haben daran teilgenommen. 

In diesem Jahr lautete das Wettbewerbsmotto: „Römer und Germanen“. Inhaltlich thematisiert wurde hierbei die Begegnung zweier unterschiedlicher Kulturen mit Aspekten wie Konfrontation, Koexistenz, Freundschaft und Integration, zeitgeschichtliche Bezüge inbegriffen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im zeitlichen Rahmen von zwei Stunden unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen:

  • die Übersetzung eines lateinischen Textes, ein Dialog zwischen einem germanischen Mädchen und einem römischen Jungen unter dem Titel „eine römisch-germanische Freundschaft“IMG 0014
  • Aufgaben zur lateinischen Grammatik
  • Herausarbeitung von Aspekten zur historischen Landeskunde (lateinische und deutsche Siedlungs- und Ortsnamen)
  • Betrachtungen zum römischen Erbe in der deutschen und englischen Sprache

In feierlichem Rahmen fand unlängst die Preisverleihung an die jeweils drei Bestplatzierten der Schulen im Barocksaal des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums statt. Schulsiegerin des VvPG wurde Lisa-Marie Nober (8a), gefolgt von Sven Küster (8b) und Lena Klein (8b).

ZuIMG 0026sammen mit den Bestplatzierten des Regino-Gymnasiums (Marie Heiles, Christoph Wagenknecht und Katharina Keil) sowie den Lateinlehrerinnen und –lehrern der Klassen werden sie im Rahmen einer kleinen Preisträgerfahrt demnächst in Trier die Ausstellung: Nero-Kaiser, Künstler und Tyrann besuchen und ein römisches Essen genießen können.

Wir wünschen den Preisträgerinnen und Preisträgern viel Spaß dabei und freuen uns auf die nächste Auflage des Certamen Latinum Prumiense im kommenden Jahr. Herzlichen Dank allen, die sich am Wettbewerb beteiligt und zum Gelingen der Feierstunde zur Preisverleihung beigetragen haben. Danke auch an den Förderverein des VvPG für seine Unterstützung.

 

(OM)

 

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Zehntklässler engagieren sich für Kinder in Not

 

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Es ist eine gute alte Tradition am Niederprümer Gymnasium, dass die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse sich am Elternsprechtag um das leibliche Wohl der Eltern und Lehrer kümmern und die Einnahmen zur Aufbesserung ihrer Klassenkasse nutzen.

Unsere diesjährigen Zehntklässler hatten jedoch die Idee, die Einnahmen dem Prümer Verein „Ein Geschenk für Kinder“ zu Gute kommen zu lassen. Diese gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, hilfsbedürftige Kinder in der Region zu unterstützen. Dies ist sicherlich eine Zielsetzung, die jede Art von Unterstützung verdient.

Unsere Schülerinnen und Schüler setzten ihre Idee kurzerhand in die Tat um und konnten durch den Verkauf selbst gemachter Kuchen, Waffeln und diverser anderer Leckerbissen immerhin stolze 520 Euro für die gute Sache erwirtschaften.

Unser Dank gilt allen, die die Aktion in irgendeiner Weise unterstützt haben.

 (WL)

 

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  Neue Haltestellen - Prüm Gerberweg statt Hahnplatz 

Ab dem 2. Mai 2016 wird in Prüm die neue Haltestellenanlage im Gerberweg statt der bisherigen Anlage am Hahnplatz angefahren. Ab diesem Zeitpunkt verkehren keine Linienbusse mehr über den Hahnplatz.

Die Busbuchten werden nach Linien und Abfahrt der Busse wie folgt aufgeteilt:

Busbucht 1 und 2: Linie 201 Prüm-Bitburg-Trier, 404 Prüm-Kyllburg und 411 Prüm-Gerolstein

Busbucht 3 und 4: Linie 416 Prüm-Jünkerath, 417 Prüm-Bleialf-Auw und 418 Prüm-Bleialf-Sevenig

Busbucht 5 und 6: Linie 407 Prüm-Ettelbrück, 412 Prüm-Waxweiler-Neuerburg, 413 Prüm-Arzfeld-Neuerburg, 419 Prüm-Arzfeld-Dasburg und 414 (neu !) Prüm –Schlossheck

(KO)

 

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Schüler-Zukunft im Fokus des Voba-Bewerbertrainings


Seit einigen Jahren profitiert das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium dankenswerterweise vom Engagement verschiedener Mitarbeiter der Volksbank Eifel Mitte eG. Bereits vor den Osterferien erhielt die Klasse 9 von den beiden Eifeler Bankkaufleuten Herr Dahm und Herr Simon Informationen über deren Arbeitgeber.

Am 6. April 2016 wurden die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 8 in einem Bewerbertraining unter der Leitung von Frau Eva Pauls-Schittko, der Peronalleiterin der Volksbank Eifel Mitte eG, geschult. Den Vinzenz-Schülern wurden dabei wichtige Hinweise für zukünftige Bewerbungen gegeben. Neben hilfreichen Tipps für das Verfassen einer Bewerbung sowie für die passende Berufswahl, wurden ihnen positives Auftreten, Verhalten und passende Kleidung als unterstützende Faktoren einer gelingenden Kommunikation mit Führungspersönlichkeiten nähergebracht. In einem fiktiven Bewerbungsgespräch konnten die Lernenden zudem den Umgang mit ihren eigenen Stärken und Schwächen in dieser ungewohnten Gesprächssituation austesten und erhielten anschließend eine Rückmeldung zu „ihrem“ Vorstellungsgespräch.

Frau Pauls-Schittko war von den „Bewerbern“ durchweg positiv beeindruckt. Sie empfindet die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und den Schulen als eine gesellschaftspolitische Verpflichtung der Unternehmen, jungen Menschen die Praxis nahezubringen. Die Verknüpfung zwischen dieser und der Theorie sei ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Ausbildung, um junge Menschen auf das Berufsleben vorzubereiten und daher eine lohnende Investition an Zeit. Die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler und deren rege Beteiligung an den simulierten Bewerbungsgesprächen hob die erfahrene Personalleiterin lobend hervor. Dies habe ihr gezeigt, dass sehr viel Interesse an dem von ihr vorgestellten Thema vorhanden gewesen sei.

(NO)

 

 

 Baustelle L 10 Oos – Büdesheim 

 

Ab dem 13.04.16 wird es wegen der Baustelle auf der L 10 die folgenden Änderungen geben: 

  1. Die Schüler von Wallersheim Büdesheimer Str. haben nur noch die Möglichkeit mit dem Bus der Fa. Niesen um 6.57 Uhr nach Prüm zu kommen.
  2. Die Haltestelle Wallersheim Kirche um 07.06 Uhr wird nicht mehr bedient. Ersatz: Wallersheim Schule ab 06.59 Uhr.
  3. Die Schüler von Büdesheim fahren mittags um 13.15 Uhr ab Prüm Hahnplatz (ab 1.5. ab Prüm Gerberweg) mit der Fa. Tücks und nicht mehr mit der Fa. Niesen. 

Zusätzlich finden Sie aktuelle Informationen auf der Seite bahn.de.

(KO)

 

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Einführung der neuen Schlichter

 

Kopie von Foto Schlichter 2016

(Foto: Fenja Jost, Klasse 10b)

 

An unserer Schule haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Schlichterteam, das von Frau Waxweiler geleitet wird. Dieses Jahr sind wir 17 Schüler/innen aus der Klassenstufe 10 und wir treffen uns jeden Dienstagnachmittag für eine Stunde.

Beim Schlichten geht es darum, zusammen mit den Streitenden ihre Konflikte so zu lösen, dass es für beide Seiten gerecht ist. Dieses Verfahren lernen und üben wir anhand von Rollenspielen. In dem gemeinsam neu renovierten Schlichtungsraum bieten wir allen Schülern dieser Schule die Möglichkeit, sich von jeweils zwei Schlichtern bei der Lösung eines Streits unterstützen zu lassen. Aber auch wir lernen so, konfliktfähiger zu werden, stärken unsere Gruppengemeinschaft und lernen uns selbst bei Gruppenspielen am Anfang jeder Stunde besser kennen.

(Maya Esch, Klasse 10a)

 

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„Erd-kundige“ Vinzenz-Schüler überzeugen bei Diercke WISSEN

Diercke WISSEN, der seit vielen Jahren bestehende und durch namhafte Sponsoren unterstützte größte GeograpKopie von IMG 6830hiewettbewerb Deutschlands, ist auch im Veranstaltungskalender des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums nicht mehr wegzudenken. Rund 310.000 Lernende deutscher Schulen im In- und Ausland testen alljährlich ihr geographisches Können an lehrplanunabhängigen Fragen, die sich unterrichtsübergreifend mit Erdkundethemen rund um den Globus beschäftigen. So auch die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 (WISSEN-Junioren) sowie 7 bis 10, denen durch einen Klassen- bzw. Schulsieg in Verlosungen attraktive Sachpreise winken.

Ende Januar war es soweit: diKopie von IMG 6835e erste Runde des Wettbewerbs stand vor der Tür, in der die Schüler aller Klassen parallel binnen 20 Minuten den Fragebogen beantworteten. Dieser wurde dann von den Erdkundelehrern korrigiert und für die Unterstufe endete der Wettbewerb mit der Beantwortung des Fragebogens. Jan Meuser, Maximilian Knauf und Johannes Schmitz (alle Klasse 6a) kristallisierten sich als Erdkundeprofis der Jüngeren heraus, wobei Johannes den beiden anderen eine Nasenspitze voraus war und als Sieger der Junioren aus dem Wettbewerb hervorging.

Als Gewinner der Mittelstufe konnte Pascal Karen (Klasse 9) mit deutlicherem Abstand zur Zweitplatzierten Theresa Backes (Klasse 10a) und großem Vorsprung zu Stefan Holz (Klasse 8b) den Schulsieg in die Tasche stecken. Er qualifizierte sich dadurch für den rheinland-pfälzischen Landesentscheid Ende März und hat somit Aussicht auf einen Platz im Finale in Braunschweig. Erdkunde-Crack Pascal führte in diesem Jahr seinen seit der 5. Klasse fast ununterbrochen andauernden Siegeszug im Diercke WISSEN-Wettbewerb fort, der nur 2015 durch den Erfolg von Theresa Backes als bislang einziger siegreicher Vinzenz-Schülerin der Mittelstufe eine Zäsur erhalten hatte.

(NO)

 

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Besinnungstage der Klassen 6a und 6b

 

Die Besinnungstage in der Jugendherberge Don Bosco waren für beide Klassen eine sehr schöne Zeit!

Am Anfang gab es eine Einführung, in der sich die drei Referenten vorstellten und den beiden Klassen zeigten, wo sich alles befindet. Kopie von Neues Bild 2Nach einiger Wartezeit durften die Schüler den Speisesaal betreten und es gab Mittagessen. Anschließend gingen wir in die Zimmer und konnten uns einrichten.

Um 15 Uhr ging es mit den Programmen los. Es gab jeden Tag ein Programm vormittags und eines nachmittags. Unter anderem arbeiteten wir an dem Thema „Mädchen sind anders, Jungen auch“.Kopie von Neues Bild 3

Nach dem Abendessen gab es eine Wunschzeit, in der wir an den verschiedenen Abenden zum Beispiel zwischen dem Aufenthalt im Spielesaal, einer Nachtwanderung oder einer Disco mit eigenem DJ frei wählen konnten.

Am Morgen um 8:15 Uhr gab es eine Morgenrunde, mit der wir alle gut in den Tag gestartet sind. Außerdem gab es jeden Abend um 21:30 Uhr ebenso eine Abendrunde, während der wir manchmal wunderschöne Klavierstücke hörten oder eine lehrreiche Geschichte erzählt bekamen. So konnten alle den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen.Kopie von Neues Bild 1

Nach einer nicht so ruhigen Nacht gingen alle um 8:30 Uhr zum Frühstück. Im Anschluss an das Frühstück hatte jeder eine kleine Pause auf den jeweiligen Zimmern, bis man danach wieder in die folgenden Programme ging. Während der kurzen Pausen öffnete ein kleiner Kiosk, der abwechselnd von Schülern Kopie von Neues Bildder 6a oder der 6b geführt wurde. Jeder hatte Spaß und keinem war langweilig.

Am letzten Tag der Besinnungstage gestalteten die Schüler einen eigenen Abschlussgottesdienst mit Schauspiel, Musik, Gesang und selbst angefertigten Elementen sowie Fürbitten. Außerdem wurden die Gewinner des von den Lehrern heimlich durchgeführten Wettbewerbs um das ordentlichste Zimmer gekürt.

Kurz gesagt: die Besinnungstage waren schön und jede Klasse konnte eine verstärkte Klassengemeinschaft bilden.

 

(Fee Heuner und Lena Hupperts, Klasse 6a)

 

 

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Bunt, bunter – Bunter Morgen!

 

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Weiberdonnerstag wurde Unterricht am VvPG

Ausgetauscht durch eine bunte Matinee.

Roboter, Gorilla, Hexe und Nonne,

Geisha, Hai und Mammut brachten Wonne.

Die Klassen bestimmten ihr bestes Kostüm

Eine Polonaise brachte alle ganz ungestüm

Aus den Klassen in den Kreuzgang hinein

Und droben auf der Bühne war niemand allein.

Die Beteiligung durch alle Stufen hinweg

Gestaltete den Bunten Morgen ganz keck.

Viele Schüler und die 10er-Klassen

Lockten die Stimmung aus allen Gassen.

Abwechslungsreiche Beiträge machten Lust

Auf Singen, Schunkeln und Lachen aus vollster Brust.

Knast-News, Aerobic, nach Jerusalem `ne Reis‘

Sketche, Männerballett, fürs schönste Kostüm `nen Preis.

Monsieur Pikulik war nicht nur sprichwörtlich ganz Ohr.

Waxweilers wildbunter Wuchs trieb ihr Haar empor.

Ein jazziger Birrenbach war barock belockt.

Weber-Blau als Römer in knielangem Rock.

Maas als Maas, als Cowboy Frau Bretz.

Ölmulti Weiler – unerkannt, das ist Gesetz!

Die karminrote Kiemen auf friedlicher Mission.

Miss MM scheuchte Schüler vom Klo mit Hohn.

Frau Pick mit höchst klerikalem Gut.

Serwas und Imhoff mit teuflischem Mut.

Nober mit Perücke, Bart und Sonnenbrill‘.

Erst nach der Disco wurde das VvPG wieder still.

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(NO)

 

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Endlich... 

...ist der Schnee da!!! Und der Bus auch???

Hier können Sie Hinweise zu außergewöhnlichen witterungsbedingten Umständen einsehen.

(KO)

 

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Einladung zum Informationsabend für Eltern zukünftiger "Fünftklässler"

 

VVPG Flyer

Eltern und Sorgeberechtigte, die für ihr Kind ab dem Schuljahr 2016/2017 den Besuch eines Gymnasiums in Erwägung ziehen, möchten wir recht herzlich zu einem Informationsabend einladen. Dieser findet am Donnerstag, den 14. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Barocksaal des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm (Eingang Klosterhof) statt.

Bereits ab 18.30 Uhr besteht für Eltern und Kinder die Möglichkeit, die Schule näher kennen zu lernen, sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und ein wenig schulische Atmosphäre zu „schnuppern“.

Dazu findet zunächst eine Schulführung statt. Im Anschluss daran haben Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassenstufen ein kleines Programm zusammengestellt, um die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der Schule zu präsentieren. So erwartet die Gäste ein kleines Theaterstück sowie Darbietungen der Zirkus-, Schwarzlicht- und Musik-AGs. Unser Schülersprecherinnenteam kümmert sich während der Elterninformation ab 19.30 Uhr um die Betreuung der anwesenden Kinder.

Wir laden alle Kinder der 4. Schuljahre und deren Eltern recht herzlich zu diesem Abend ins Vinzenz-von-Paul-Gymnasium ein.

Bereits jetzt weisen wir darauf hin, dass wir zum nächsten Schuljahr zwei neue 5er-Klassen einrichten werden.

(Schulleitung des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums /KO)

 

 

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Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlafe. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. (Röm 13,11)

 

Wer kennt nicht das Gefühl: Es ist doch viel zu früh, draußen ist es noch dunkel und im Bett ist es noch so schön warm. Warum soll ich jetzt bloß aufstehen? Wie spät ist es denn, dass der Wecker schon klingelt? Ich habe ja noch fünf Minuten. Solche Gedanken mögen uns am Beginn des Tages oft durch den Kopf gehen, besonders dann, wenn der Tag schwer zu werden verspricht. Wenn schwierige Dinge, unangenehme Entscheidungen und Menschen uns erwarten, denen wir lieber aus dem Weg gehen würden. Der Apostel Paulus verwendet das Bild vom Ende der Nacht und dem Beginn des Tages anders. Das Aufstehen hat für ihn etwas Positives, denn für ihn bricht mit dem Tag die Zeit des Heiles an. An einem jeden Tag wartet Gott auf uns und lädt uns ein, am Guten seiner Schöpfung teilzuhaben und mitzuarbeiten. Der Tag steht so für die erhoffte neue Existenz, die uns an unser Potential als Mensch Stück für Stück heranführen will. Die Nacht für das Alte, die wir hinter uns lassen sollen und können, weil es uns am Leben hindert und uns nur belastet. Im Glauben wissen wir: Die Nacht behält bei Gott nicht das letzte Wort, denn auch in der Nacht wussten wir aus dem Glauben heraus um unser Heil. Denn nach jeder Nacht kommt ein neuer Tag. Ein neuer Tag, an dem uns unser Heil zum Greifen nahe ist!

 

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Liebe Schülerinnen und Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums,

die Ferien beginnen und nach dem Stress mit vielen Arbeiten und Überprüfungen vor Weihnachten ist eine verdiente Zeit der Erholung angesagt. Während unserer Adventsfeier haben wir uns in einer beeindruckenden Gemeinschaftsleistung schon einmal adventlich eingestimmt und uns der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist für mich immer besonders schön anzusehen, mit welcher Kreativität und Begeisterung diese Feier von euch geplant und durchgeführt wird. Dafür an dieser Stelle einmal ein ganz dickes Dankeschön!

An den Feiertagen um Weihnachten und Neujahr ist es üblich, viele Menschen zu treffen oder wiederzutreffen. Im adventlichen Impuls war die Rede von Heil. Heil bedeutet auch immer, ganz zu werden. Viele der Menschen, die ihr treffen werdet, tragen viel dazu bei, dass ihr heil, eben ganz werden könnt. So liegt in solchen Begegnungen etwas ganz Wertvolles für euch bereit, das man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so recht wahrnimmt und würdigen kann. Ich jedenfalls wünsche euch eine Menge solcher Begegnungen, damit die Ferien für euch erholsam und heilsam werden und ihr die letzten Wochen des Schulhalbjahres mit frischem Elan angehen könnt.

P. Backes

Schulseelsorger

 

 

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Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6

  Vorlesewettbewerb komprimiert

Zwei Schülerinnen und einem Schüler der doppelzügig geführten Klassenstufe 6 gelang es in diesem Jahr, sich für die schulinterne Finalrunde des Vorlesewettbewerbs am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium zu qualifizieren. Durch die intensive Vorbereitung und die Ermittlung der Klassensieger Maria Birrenbach und Jan Meuser aus der Klasse 6a sowie Jenny Sarwas aus der Klasse 6b konnten die Deutschkolleginnen Hedwig Serwas und Sarah Kiemen drei versierte Vorleserinnen und Vorleser für den Wettbewerb gewinnen. Die Schüler präsentierten abwechselnd zunächst selbst ausgewählte Textstellen aus ihren Lieblingsbüchern, die sie im Vorfeld sachkundig in den Zusammenhang des Gesamtwerks einordnen mussten. Anschließend erhielten sie einen von den Fachlehrerinnen vorgelegten Fremdtext zum Vortragen. Sowohl beim Wahl- als auch beim Fremdtext achtete die Jury auf die Aussprache und eine sinnvolle und atmosphärische Betonung des Vorlesers. Am Ende setzte sich Jan Meuser gegen seine Mitstreiterinnen durch und qualifizierte sich somit für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs. Alle drei erhielten Gutscheine und einen tosenden Applaus von den Fünftklässlern, den zukünftigen Vorlesekünstlern, die das Auditorium im Barocksaal bildeten.

 

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St. Nikolaus im Vinzenz-Haus

 

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Auch in diesem Jahr zogen der Nikolaus und seine fleißigen Helferinnen und Helfer traditionsgemäß durch die Klassen des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums. Sie erfreuten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit einer überzeugenden Darbietung ihres Könnens und da natürlich jeder brav war, erhielten alle Schüler und Lehrer einen leckeren Weckmann.

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Weihnachtszauber für die Sinne – Adventsfeier am VvPG

 

Einmal im Jahr verwandelt sich unser Gymnasium binnen weniger Stunden von einem Ort des Lernens in einen Ort des Feierns und Verweilens, zum Treffpunkt für alle Schüler, Eltern und die ganze Schulgemeinschaft. Aber auch viele Ehemalige nehmen die Adventsfeier gerne zum Anlass, ihre Schule nochmal zu besuchen.20151204 195357

IMG 6672Am 4. Dezember war es soweit – der Zauber des Advents sollte für jeden Besucher greifbar werden. Die Klassenstufe 10 tätigte bereits donnerstagnachmittags die ersten Vorbereitungen wie beispielsweise die Aufstellung von Tischen für die Verkaufsstände in den Fluren. Am Freitagmorgen nach der vierten Stunde arbeitete dann die gesamte Schule Hand in Hand. Innerhalb kürzester Zeit wurden „Werbeschilder“ angebracht, um abends den Weg zu den Basarständen zu weisen, es verwandelten sich Klassenräume in Orte des Verweilens, Stöberns und Schmökerns. Lichterglanz, Dekoration und Weihnachtsbäume wo man nur hinschaute, Verkaufsstände mit selbstgestalteten Windlichtern, Weihnachtskarten, Kirschkernkissen, Holzsternen und anderen schönen Dingen.

Abends wurden die überaus zahlreichen Gäste in der winterlichen Kühle des Klosterhofes durch die Schulleitung, das Bläserensemble sowie einen meditativen adventlichen Impuls von Pater Backes besinnlich auf die Adventsfeier eingestimmt. In der Schule selbst waren bereits viele fleißige Schüler und Eltern am Werk, um die Gäste mit Kaffee und Kuchen, PuIMG 6684nsch und Glühwein, Pizzabrötchen, Crêpes und vielem mehr zu empfangen. Von Schülern und Eltern gestiftete Plätzchenarrangements auf den Stehtischen der Flure, daneben die schon zur Tradition gewordenen Popcorn- und Würstchenstände – es blieben also keine kulinarischen Wünsche offen.

Die Adventsfeier des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums bot 20151204 194002überdies noch ein ansprechendes Rahmenprogramm für alle Interessierten an. Zu verschiedenen Uhrzeiten und an unterschiedlichen Stellen im Gebäude konnte man nicht nur den Advent schmecken und riechen, sondern ihn auch sehen und hören: Streicher- und Bläser-AG sowie der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor gaben sich im Barocksaal die Ehre, daneben veranstalteten Schüler der Jahrgangsstufe 10 ein weihnachtliches Theaterstück. Nach einem rundum gelungenen Abend ließ man die Adventsfeier noch im Speisesaal der Schule bei einem netten Plausch ausklingen. Alle Klassen können stolz auf ihre gelungene Arbeit zurückblicken, deren erwirtschafteter Erlös zu jeweils 50% unserer Niederprümer Schulgemeinschaft und der vinzentinischen Schule in Bahir Dar in Äthiopien zugute kommt.

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Herzliche Einladung zur...

Adventsfeier 2015 

 

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Barockorchester im Barocksaal – EU-Kultur zum Greifen nah

 

Am Donnerstag, 12. November 2015, wurde das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium Schauplatz einer ganz besonderen, nicht alltäglichen musikalischen Darbietung: Das „European Union Baroque Orchestra“, kurz EUBO genannt, das seinen europäischen Sitz im Trifolion Echternach hat, wartete unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern mit einem „Gesprächskonzert“ auf. Dadurch gelang es dem weltweit EUBO 5 komprimiertauftretenden Ensemble das europäische Kulturgut der Barockmusik durch eine lebendige historische Aufführungspraxis, die für die Darbietenden im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht, den Vinzenz-Schülern im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen näherzubringen.

Acht vielseitige und motivierte junge Berufsmusikerinnen und -musiker aus verschiedensten Teilen der Europäischen Union, denen durch das einjährige Engagement in dieser Formation ein guter BeEUBO 4 komprimiertrufseinstieg gewährt werden soll, ließen das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium im Rahmen der exklusiven Konzertreihe „Echter‘ Barock“ in frühneuzeitliche Klänge eintauchen. Es gelang den Profis, unseren Lernenden, die klassenweise in den Genuss der Vorführung kamen, klassische Barockmusik auf lebendige Art und Weise näherzubringen. Die Darbietung warfür beide Seiten bereichernd. Unsere

Schülerinnen und Schüler waren davon beeindruckt, dass die Barockmusik für so viele verschiedene Nationen den gemeinsamen Nenner bildet und dadurch praktisch jegliche Grenzen überwunden werden. Dies spiegelt auch den Grundtenor des EUBO wieder, das sich als Botschafter eines geeinten Europa versteht. Aber auch die Darbietenden waren von den aufmerksamen Kindern und Jugendlichen begeistert, von denen vor allem die älteren gerne das Angebot des EUBO wahrnahmen, nach dem Konzert die Instrumente der Profis wie beispielsweise Violinen oder Cello auszuprobieren, und in einem persönlichen Gespräch mehr über die Künstler und ihr Handwerk zu erfahren.

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Kinder- und Familienkonzert im Rahmen der Mozartwochen

 

 

Niederprüm. Aufgeregtes Geschnatter, Rascheln von Goldfolie beim Auspacken von Mozartkugeln - die Gäste im Barocksaal des Vinzentinerklosters wirken entspannt. So ausgelassen ihre Stimmung, so angespannt die von Georg Sternitzke, Leiter der Tourist-Information Prüm: In wenigen Minuten wird sich zeigen, ob das erste Kinder- und Familienkonzert in der Geschichte der Mozartwochen Eifel ein Erfolg wird. Dann betritt der künstlerische Leiter und Conférencier des Abends, Georg Mais, die Bühne. Es wird mucksmäuschenstill im Saal. Der Pianist Sergei Markin folgt im historischen Kostüm, und die musikalische Reise durch das Leben der Familie Mozart beginnt.

Sternitzkes Aufregung soll unberechtigt gewesen sein - nach anderthalb Stunden steht fest: Das Experiment ist gelungen. So manch ein "erwachsenes Publikum" ist unruhiger als der Nachwuchs, der gebannt Mais’ Erzählungen und Markins Klavierspiel folgt - kein Rascheln, kein Hüsteln, kein Flüstern. "Optimale Bedingungen für uns", merkt Mais bereits in der Pause an. Er genieße das Konzert sehr. "Es macht ziemlich Spaß, für die Kinder zu spielen und zu sprechen, und es ist wirklich lustig zu beobachten, wie sie auf welche Stellen im Text und der Musik reagieren", sagt er. So brandet beispielsweise erstmals spontaner Applaus auf, als Mais mit Markin eine Empfehlung Kaiserin Maria Theresias demonstriert. Sie riet Mozart, die Hände mit einem Tuch abzudecken, um blind zu spielen. Und so macht es auch Markin, was den Kindern auch offensichtlich gefällt.
Mit einem allzu ernsten Bildungsauftrag gingen die Musiker nicht an die Konzeption des Abends: "Das Wichtigste ist, dass das Publikum Freude hat, und so gestalteten wir auch unsere Auswahl", sagt Mais. Aus jeder musikalischen Phase Wolfgang Amadeus Mozarts habe man ein Stück ausgewählt. "Passend zu meiner Erzählung gibt es Stücke des Wunderkinds, des Kinds, des Jugendlichen und des Erwachsenen." Gespickt mit Anekdoten ein guter Mix, wie auch Lina (9) findet. "Ich fand die Musik sehr schön, und wenn man dann erzählt bekommt, wie sie entstanden ist, macht sie sogar noch mehr Spaß." Mais scheint recht zu haben, wenn er zum Schluss des Auftritts bemerkt: "In seiner Zeit war Mozart sehr berühmt, heute wäre er ein richtiger Popstar." [...]

Trierischer Volksfreund, 8.11.2015

Weitere Infos unter http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/pruem/aktuell/Heute-in-der-Pruemer-Zeitung-Mozartwochen-Eifel-2015-Volles-Haus-beim-ersten-Kinder-und-Familienkonzert-im-Niederpruemer-Kloster;art8111,4362007

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Jehörich ville jeloofe, gekiekt und jelernt
- Tagesberichte der Berlinfahrt 2015 -

 

[...] die grundlegende U-Bahn-Einweisung, die sich im Laufe der Tage bewähren sollte: Aufteilung in 5er-Gruppen, jeweils einer mit Ticket, Siggi vorne, Romain hinten, der Rest dazwischen verteilt auf die Wagons. Beim Kommando "Grüne Bänder raus!" fluchtartig aus der U-Bahn springen...!  Erste Erprobung: Wir fuhren zum Alexanderplatz  und keiner ging verloren. 

Wer Berlin aus Schülersicht erleben möchte, der liest hier weiter!

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Preisverleihung zum "Trialog der Kulturen" in Bad Homburg

 

Gruppenfoto 1

Artikel folgt...

Vorabinfos unter http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/pruem/kurz/Kurz-Bronze-fuer-die-Vinzenz-Schueler-im-Trialog-Wettbewerb;art8112,4338624

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Dienstjubiläen am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium

 

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Unsere drei Kollegen Frau Bretz, Frau Pick und Herr Rippinger starteten nach den Sommerferien auf besondere Art und Weise ins neue Schuljahr – sie können auf rundvollendete Dienstjahre zurückblicken.
Frau Bretz feierte bereits ihr silbernes Dienstjubiläum und erhielt dafür von Pater Backes im Namen des Schulträgers am Vinzenzfest eine Urkunde. In ihren 25 Dienstjahren habe sie viele Schülerinnen und Schüler kommen und gehen sehen und gemeinsam mit Kollegen dem Zeitgeist entsprechende, den Schülerinnen und Schülern zugute kommende Veranstaltungen eingeführt, die bis zum heutigen Tage feste Bestandteile unseres Schulveranstaltungskalenders sind. Dazu zähle beispielsweise die feierliche Verabschiedung der Zehntklässler am Ende eines jeden Schuljahres. Als besonders erwähnenswert erscheint Frau Bretz jedoch, dass unsere Schule ihre Kraft in nicht zu unterschätzendem Maße aus der breitgefächerten Toleranz und Offenheit des Trägers schöpfe und dies die Schulgemeinschaft immer wieder positiv geprägt habe.
Frau Pick und Herr Rippinger bereichern das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium schon ganze zehn Jahre mit ihrem musikalischen Können. Die Musikerin im Bunde stellt sowohl die Nähe zu den Schülerinnen und Schülern als auch das gute kollegiale Miteinander in den Fokus ihres Blitzlichts der letzten Jahre. So sei es möglich, dass trotz der geringen Größe der Schule immer wieder tolle Projekte entstehen könnten. Das familiäre Miteinander ermögliche eine gute Zusammenarbeit in Unterricht, schulischen und außerschulischen Veranstaltungen. Besonders in Erinnerung geblieben seien ihr dabei die Aufführung der „Zauberflöte“ als Konglomerat aus Musik und Schwarzlicht/Schattenspiel sowie die Zusammenarbeit mit anderen Schulen wie zum Beispiel die Tabaluga-Aufführungen im Fif in Schönecken.

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Tag der Prümer Schulen 2015 – Wir waren dabei!

 

In einer einzigartigen Gemeinschaftsaktion veranstalteten die Prümer Schulen am Donnerstag, dem 17. September 2015, ab acht Uhr einen Lauf unter dem Motto „Gemeinsam läuft's besser“. Geplant war ursprünglich, die Aktion im Stadion „In der Dell“ zu starten. Aufgrund des regnerischen Wetters wurde die ursprüngliche Konzeption jedoch verworfen und deshalb starteten die über 1600 Schülerinnen und Schüler zum Lauf in der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule. Für die betreuenden Lehrkräfte und tatkräftigen Helfer bedeutete dies zwar, eine logistische Herausforderung zu stemmen. Dennoch ist das Ziel, nämlich die Dokumentation von ZusammengIMG 2254ehörigkeit bei diesem gemeinsamen Projekt, das in Kooperation mit Special Olympics Rheinland-Pfalz und den Westeifel-Werkstätten stattfand, erreicht worden.IMG 2263
Es ging den Planern der Veranstaltung vor allem um die soziale Interaktion zwischen den verschiedensten Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, gegenseitige Akzeptanz zu entwickeln. Dabei lag der Focus nicht auf dem Leistungsgedanken, sondern auf dem Miteinander, Spaß und einem fairen Umgang. Insbesondere in den aktuellen Zeiten der Einwanderung ist es besonders wichtig, den Menschen, die verschieden sind, ein Zeichen für Zusammengehörigkeit zu geben, Barrieren, die durch kulturelle, sprachliche oder soziale Unterschiede automatisch vordergründig entstehen, bereits durch kleine Gesten zu überwinden und somit einen ersten Schritt in Richtung Integration zu gehen.
Der Weg war das Ziel. Nach einem kleinen Rahmenprogramm mit Grußworten bewegten sich die Teilnehmer, entwickelten Freude am Laufen, lernten ihre Stärken besser kennen, erlebten Gemeinschaft und leisteten ganz nebenbei auch noch einen Beitrag für die eigene Gesundheit. Unsere Schülerinnen und Schüler machten sich wie gewohnt zu Fuß auf den Weg zur Sportstätte und konnten nach dem Lauf, gestärkt durch Kuchen und Kakao, frische Luft und Bewegung, ihren etwas anderen Schultag entspannt zu Ende bringen.

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Jupiter Jones im VvPG-Jubiläums-Jahr


Für ein furioses Finale der diesjährigen Sommerferien sorgte am 4. September die Echo prämierte Rock-Band Jupiter-Jones mit ihrem Konzert in der Markthalle auf dem Prümer Ausstellungsgelände. Die Mitglieder der in der Eifel geründeten Band aus Hamburg, teilweise ehemalige Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums, hatten sich im Vorfeld dazu bereit erklärt, das Konzert als Benefizveranstaltung für die Schule als Beitrag zum 90jährigen Schuljubiläum 2015 durchzuführen.
Was als Idee zum 90jährigen Bestehen des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums begann, wurde aufgenommen und weitergetragen durch eine Vorbereitungsgruppe um den Vorstand des schulischen Fördervereins und mit einem Netz an Fachleuten sowie unter großem Einsatz vieler Eltern und ehrenamtlicher Helfer verwirklicht. Vielen Dank an alle, die dieses unvergessliche Erlebnis möglich gemacht haben! 

Unter großem Publikumsandrang, mit voller Bühnenpräsenz, ironischen Einlagen zur eigenen Schulzeit und raumfüllendem Sound begeisterten Jupiter-Jones mit ihren großen Hits und sorgten mit unbekannten Stücken für Spannung in der Halle. Großartig unterstützt wurde die Band dabei durch die Crossover-Band Elastiq als Vorgruppe. Auch in dieser Formation traten ehemalige Schüler unseres Gymnasiums auf die Bühne und zogen mit selbst geschrieben Songs und ihrem musikalischen Können das Publikum in ihren Bann. Hier passt der Begriff Crossover wirklich, da das Instrumentenspektrum der Band bis hin zu einem Cello reicht.

Neben dem Benefiz-Gedanken war das Konzert Ausdruck einer starken Gemeinschaftsaktion der Schule. Schulgremien, Funktionsträger, Eltern und Schüler haben mit dieser Veranstaltung ein beeindruckendes Beispiel für gelingende Teamarbeit gezeigt, auf die wir stolz sein können.

Als Schulleitung sprechen wir in diesem Sinne und im Namen des gesamten Kollegiums unseren herzlichen Dank all denen aus, die daran mitgeholfen haben, dass diese Veranstaltung Wirklichkeit werden konnte, im Einzelnen:
• der Band Jupiter-Jones
• der Band Elastiq
• Carsten Koener für das Bandmanagement von Jupiter-Jones
•  Jan Thesen für das Bandmanagement für Elastiq
•  allen Sponsoren für ihre großartige Unterstützung

   sowie REWE Hans-Peter Fucks, Autohaus Baltes und Gehrke Automobile
• den Vorverkaufsstellen Buchhandlung Hildesheim, Kreissparkasse Bitburg-Prüm und Filialen der Volksbank Eifel Mitte und Raiffeisenbank Westeifel
• Herrn Ebbertz als Vorsitzender sowie den Vorstandsmitgliedern des Vereins der Freunde und Förderer des VvPG als Veranstalter
• Frau Krönert als Vorsitzender des SEB
• Herrn Rechtsanwalt Christian M. Schulzig
• allen Eltern, die sich beim Auf- und Abbau sowie im Getränkeausschank und an der Abendkasse engagiert haben
• allen Mitgliedern des Vorbereitungsteams
• Herrn Gerten und seiner Bühnen- und Technik-Gruppe 
• Frau Karrenbrock-Suna und Herrn Karrenbrock sowie der gesamten Firma Akato für das Marketing
• Frau Sarah Greif und Herrn Robin Junker von FANKevents für Planung, Koordination und Medienerstellung
• der Security-Gruppe 
• der Stadt Prüm für die Bereitstellung der Markthalle
• dem DRK Prüm für seine Einsatzbereitschaft

Dazu aus dem "Paulinus" vom 27.09.2015:
JJ Paulinus

 

 

 (KO)

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Feierliche Verabschiedung der 10. Klasse
am Niederprümer Vinzenz-von-Paul-Gymnasium

Am vorletzten Schultag wurden 17 der insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler der diesjährigen 10. Klasse feierlich verabschiedet und erhielten die Zeugnisse der Mittleren Reife. Da sich eine Schülerin und ein Schüler im Rahmen des „Vincentian summer programs“ zurzeit in Chicago aufhalten, konnten sie nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen.
Den Auftakt der Veranstaltung bildete der Abschlussgottesdienst in der Niederprümer Pfarrkirche, der vom Generalsuperior der Vinzentiner, Pater Radina, zusammen mit Pater Haasbach zelebriert wurde. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b hatten den diesjährigen Abschlussgottesdienst und die sich daran anschließende Feier im Barocksaal zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen vorbereitet und ihn unter das Motto „Wir sind weg.de“ gestellt.
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen stellten hier erneut ihre Kreativität unter Beweis, denn sie hatten sich für den Gottesdienst etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie nutzten kurzerhand einen alten VW-Bus, den sie in der siebten Klasse im Rahmen des Kunstunterrichts verschönert hatten, um den Zehntklässlern die einzelnen Stationen ihres Schulweges zu verdeutlichen. Anschaulich zeigten sie in einem kurzen Videodreh, wie sie als relativ große Klasse begonnen hatten und der ein oder andere Mitschüler im Lauf der folgenden Schuljahre aus- bzw. neue Schüler eingestiegen waren. Einige selbst einstudierte Lieder und das unter der Leitung von Thomas Rippinger stehende Schulorchester sorgten für die passende musikalische Umrahmung. Am Ende des Gottesdienstes gaben die Mitschüler der Klassen 5-9 den Abgängern dann viele gute Wünsche mit auf den Weg und überreichten ihnen zusammen mit einem Luftballon eine CD der Filmaufnahme und ein Gruppenfoto.
Im Anschluss daran wurde Herr Pater Schmuck von der Schulgemeinschaft verabschiedet. Herr Ostermann würdigte seine zahlreichen Verdienste um die Schule und seine hilfsbereite und kameradschaftliche Art, die für seinen Umgang mit den Schülern und Lehrern prägend gewesen war. Im Namen des Schulleitungsteams überreichte er ein Schmuckkästchen und forderte ihn dazu auf, seine Erinnerungen an das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium darin zu verwahren.
Auch das Schülersprechterteam ließ es sich nicht nehmen, „ihren Schmucki“ im Namen der ganzen Schulgemeinschaft zu verabschieden. Sie betonten, dass besonders die vielen gemeinsamen Fahrten ihnen in guter Erinnerung bleiben würden. Zudem hoben sie seine technischen Fähigkeiten, sein großes Faible für moderne Medien und seine unkonventionellen Unterrichtsmethoden lobend hervor.
Auch Pater Schmuck selber dankte der Schulgemeinschaft für die vielen guten Wünsche und forderte alle dazu auf, weiter mit ihm über facebook und co in Kontakt zu bleiben. Die Sympathien der Schüler, Lehrer und Eltern wurden im folgenden lang anhaltenden Applaus und „standing ovations“ deutlich.
Im Anschluss daran fand die eigentliche Abschlussfeier im Barocksaal der Schule statt.
Zur Einstimmung spielte das Streicherensemble unter der Leitung von Frau Pick das „Vivaldi e-moll Largo“ und trug damit sehr zur festlichen Stimmung im alt ehrwürdigen Barocksaal bei.
Dann begrüßte Schulleiter Andreas Ostermann die Festgesellschaft. Er hatte ein Paddel mitgebracht und nahm damit direkt Bezug auf die Klassenfahrt nach Südfrankreich und die Kanufahrt, die die Schüler dort gemacht hatten. Anhand der Schiffsymbolik gab er ihnen viele gute Ratschläge für ihren weiteren Lebensweg mit auf die Reise.
Daran schloss sich ein Grußwort des Trägers, Regionalsuperior Hans-Georg Radina an, der es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, den Abgängern der 10. Klasse viele gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.
Diesen guten Wünschen schlossen sich in ihren jeweiligen Grußworten auch die Schulelternsprecherin, Frau Krönert, und die Klassenelternsprecherin, Frau Hansen, an.
Das Schülersprecherteam Jeremy Hansen und Laura Nösges sowie die Klassensprecherin Leonie Papkalla bedankten sich dann im Gegenzug bei den Lehrern, indem sie deren typische Eigenschaften oder „Macken“ in humorvoller Weise „ auf die Schippe“ nahmen.
Auch der Klassenlehrer, Herr Pikulik, ließ die vergangenen Jahre in humorvoller Weise Revue passieren.
Es folgte die Ehrung der Streitschlichter durch Frau Waxweiler und der Schülerlotsen durch Herrn Zeimetz von der Polizeidienststelle in Prüm. Die Überreichung der Abschlusszeugnisse bildete dann den vorläufigen Schlusspunkt der Feier. Bevor das traditionelle „Good Bye“ der Klassen 9a und 9b und die Überreichung einer Blume als Abschiedsgeschenk den offiziellen Teil der Abschiedsfeier abschloss, wurden außerdem noch die Schülerinnen und Schüler mit dem besten Zeugnis geehrt. Dies waren Annika Puth aus Klasse 9b, Sven Küster aus Klasse 7b und Laura Schoos als beste Schülerin der Abgängerklasse. Zudem würdigte Herr Ostermann die besonderen Leistungen von Dominik Krönert aus Klasse 8, der Landessieger im Tastschreibwettbewerb geworden war.
Abschließend lud Herr Ostermann die Gäste noch zu einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss in den Speisesaal der Schule ein. Dieser Einladung kam man gerne nach und in geselliger Runde ließ man die gelungene Feier ausklingen. (WL/KO)

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Bronze ist bereits gebongt

(Niederprüm) Viel getan, viel erfahren – und bereits jetzt viel gewonnen: Das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium Niederprüm ist unter den nominierten Ein­rich­tun­gen für die Preise beim bundesweiten Wettbewerb „Trialog der Kulturen“.

Niederprüm. Sie haben einen Lauf, die Niederprümer Schüler: Mit ihrem Theaterstück „Vinzenz trifft Nathan“, entwickelt für den Wettbewerb „Trialog der Kulturen“, machten sie bereits vor gut einer Woche Furore (der TV berichtete).

Und jetzt gleich der nächste Grund zur Freude: „Wir sind Preisträger!“ Hedwig Serwas, Lehrerin am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium, schickt die erfreuliche Nachricht per E-Mail aus den Ferien: Soeben hat die Herbert-Quandt-Stiftung, die den „Trialog“ ausrichtet, mitgeteilt, dass die Schule eine derjenigen ist, die am Donnerstag, 8. Oktober, im hessischen Bad Homburg vor der Höhe ausgezeichnet werden.

Neun von 22 Teilnehmern sind fürs Finale ausgewählt – und dass die Niederprümer einen Preis erhalten werden, steht fest. Nur eben noch nicht, welchen: Sie sind gemeinsam mit einer Schule in Saarbrücken und einer in Nohfelden für Rheinland-Pfalz und Saarland nominiert, die weiteren Finalisten kommen aus Bremen, Hamburg und Hessen.

60.000 € werden verteilt, der Drittplatzierte pro Bundesland wird 4.500 € erhalten, der Zweite 6.500, der Erste 9.000 – zusätzlich zum Startgeld über 3.500 €, das die Stiftung allen Schulen bereitstellte. „Dritter sind wir auf jeden Fall“, freut sich Schulleiter Andreas Ostermann.

Das gesamte vergangene Schuljahr sei von der Aktivität rund um den Wettbewerb geprägt gewesen, sagt Ostermann: Die Niederprümer fuhren beispielsweise in die Keupstraße in Köln und zur dortigen Moschee.

Andrej Filatov aus der Klasse 10 erzählt auf der Website des Gymnasiums (www.vvpg.de), wie die Schüler dort an einem Friseursalon Halt machen: „Hier fand am 9. Juni 2004 … das furchtbare Nagelbombenattentat statt, bei dem 22 Menschen verletzt wurden, vier davon schwer … Im November 2011 konnte der Anschlag der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund zugeordnet werden.“

In Trier besuchten die Schüler die Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde, und bei beiden Besuchen, sagt Jeremy Hansen (16), der auf der Bühne den Nathan spielte, habe man Erhellendes erlebt. Zum Beispiel, wie gering doch die Unterschiede unter den Religionen seien: „Es sind eigentlich nur drei Auslegungen von ein und demselben.“

Was ihn ebenfalls beeindruckte: Wie sich die Kölner Muslime gegen die Extremisten des Islamischen Staats positionieren: „Die waren da wirklich entschlossen zu sagen: Nein, das ist nicht das, woran wir glauben.“

Jetzt also heißt es Daumen drücken: „Für den 8. Oktober gilt es nun einen Theaterausschnitt auszuwählen, der in Bad Homburg präsentiert werden kann, und einen dreiminütigen Film zu schneiden“, sagt Hedwig Serwas. „Wir sind sehr gespannt.“

Meinung
Die Probe aufs Exempel

Man spürte es bereits bei der Aufführung des Theaterstücks: In Niederprüm haben sich die Jugendlichen und ihre Lehrer intensiv mit dem „Trialog der Kulturen“ befasst, auch jenseits der Bühne. Einem Thema, das nicht nur die Schüler ganz aktuell besonders berührt, angesichts der vielen Flüchtlinge, die aus Angst ums nackte Leben ins Land kommen: Menschlichkeit und echte Toleranz, sie werden da gerade mal aufs Neue auf die Probe gestellt. Und während sich manche bereits wieder von den Hetzern aufstacheln lassen, sind die Schüler nun noch besser gegen geistige Brandstifter und Blödbacken gerüstet. Bei all der Schwere des Themas sollte aber auch das nicht vergessen werden: Sie haben schon jetzt, auf vielen Ebenen, gewonnen. Das Wettbewerbsgeld ist da nur die gern genommene Zugabe. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Extra

Die Herbert-Quandt-Stiftung schreibt den Wettbewerb seit zehn Jahren aus. Ziel: eine bessere Verständigung zwischen Christen, Juden und Muslimen in Deutschland. Roman Weigand, Pressechef der Stiftung, erläutert die Kriterien: Es gehe darum, wer am nachhaltigsten gearbeitet habe, wer das beste pädagogische Konzept entwickelte. Und: „Wurden die drei monotheistischen Religionen berücksichtigt, war es also ein echter Trialog der Kulturen?“ Die Niederprümer haben dabei offenbar vieles richtig gemacht. fpl

Quelle: Trierischer Volksfreund vom Fr., 31. Juli 2015, Nr. 175

 

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Herzlichen Dank!

Unser Trialog-Schulfest zum 90-jährigen Schuljubiläum am 19. Juli 2015 war ein voller Erfolg, dank Ihnen!
Dabei haben Sie einmal durch Ihren Besuch, aber auch als viele unzählige Helferinnen und Helfer dazu beigetragen. Ohne diese wären Planung, Auf- und Abbau, Getränke- und Essenszubereitung und -ausgabe, unzählige Attraktionen und das große Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, nicht zu realisieren gewesen. Nochmals vielen herzlichen Dank dafür!

(Schulleitung im Namen des gesamten Kollegiums/KO)

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Geh! Aber sei mein Freund…

(Niederprüm) Ein großes Fest und ein Theaterstück mit starker Wirkung: Am Niederprümer Vinzenz-von-Paul-Gymnasium haben Schü­ler, Eltern und Lehrer den 90. Geburtstag ihres Hauses gefeiert. Und mit ihrer Inszenierung "Vinzenz trifft Nathan" rissen die Jugendlichen zwei Mal das Publikum von den Stühlen.

Niederprüm. Sind die Menschen denn alle so verbohrt? Gibt es nichts Gemeinsames, keine Chance, über die Grenzen von Glauben und Überzeugungen hinweg zu einem besseren Miteinander zu finden?

Die Schale kann nur bitter sein, der Kern ist‘s sicher nicht… Ich weiß, dass es in allen Ländern gute Menschen gibt. So mutmaßt Nathan, der Weise (Jeremy Hansen) an einer Stelle des Stücks, das die Niederprümer Vinzentiner-Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und der Trierer Theaterpädagogin Hendrika Ruthenberg entwickelt haben  aus dem Originaltext von Gotthold Ephraim Lessing.

Seit September haben sie daran gearbeitet, wie Lehrerin Mechthild Waxweiler zu Beginn der Aufführung dem Publikum im Pastor-Billig-Haus erklärt. Das Ganze im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs Trialog der Kulturen, ausgeschrieben von der Quandt-Stiftung (der TV berichtete, siehe Extra). Die Niederprümer messen sich dort mit 21 weiteren Schulen. Zwei Aufführungen hat es am Wochenende gegeben, beide Male waren rund 150 Zuschauer dabei.

Man finde, heißt es bei Lessing weiter, wohl an jedem Menschen etwas auszusetzen – und hier wird es dann in Niederprüm ganz aktuell, auch in der Inszenierung.

Der ganze Saal ist Bühne

Denn nicht alles spielt sich auf der Bühne ab: Im Publikum erheben sich einige Schülerinnen und sprechen – als Flüchtlinge, über Flüchtlinge, über Behinderte, über alle, die anders sind. So schaffen sie es, den Nathan ins Heute zu holen. Auch durch die Kommentierung aus aktueller Sicht, übernommen von Vinzenz, den Nikolaus Keil darstellt. Unlustig zunächst, will er sich doch gar nicht mit diesem alten Schinken befassen an seinem eigentlich freien Wochenende – aber dann packt es auch ihn. Von William Shakespeare haben sich die Theatermacher den Puck aus dem Sommernachtstraum geliehen – dargestellt von mehreren Schülern, die auf Inlinern durch die Gänge huschen und sozusagen als rollender Chor die Gefühlslage der Akteure kommentieren.

Darsteller

Auf der Bühne runden Elemente aus dem Schattentheater die ideenreiche Inszenierung in perfekt ergänzender Weise ab. Auch die Musik dazu harmoniert mit dem Geschehen, geboten von einer Streichergruppe unter der Leitung von Thomas Rippinger, der auch die Arrangements verfasste.

Schlüsselszene ist natürlich die Ringparabel – in der Nathan dem Sultan Saladin darlegt, dass Gott keiner der drei großen Religionen Islam, Juden- und Christentum den Vorzug gibt. Kernaussage des Gleichnisses, wie Schulleiter Andreas Ostermann sagt: Dass es an jedem Einzelnen liegt, sein Plädoyer für Toleranz, Menschlichkeit und Versöhnung in der eigenen Lebenswirklichkeit umzusetzen.

Wie aber sagt der Sultan bei Gotthold Ephraim Lessing? Ich bin stets ein Freund gewesen von Geschichtchen, gut erzählt. Das gilt auch hier. Kein Wunder, dass der Muslim Saladin am Ende zum Juden Nathan sagt: Geh! Aber sei mein Freund.

Fazit: Ein großes Geschichtchen, mitreißend dargeboten. Großer Jubel, lang anhaltender Applaus des Publikums, das sich am Ende von seinen Stühlen erhebt. In der kommenden Woche tagt die Wettbewerbs-Jury, einige Tausend Euro sind zu gewinnen – den Niederprümern wäre nach dem inhaltlichen und künstlerischen Erfolg auch der finanzielle sehr zu gönnen.

NathanSultan

 

Extra

Die Herbert-Quandt-Stiftung (benannt nach dem deutschen Industriellen) schreibt seit 2005 jährlich den Schulwettbewerb Trialog der Kulturen aus. Im aktuellen Wettbewerb sind 22 Einrichtungen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland dabei und arbeiten an Ideen für eine bessere Verständigung zwischen Religionen und Kulturen. Dazu erhielt jede Schule 3.500 € als Startgeld. In der kommenden Woche entscheidet eine Jury, wer vom ausgelobten Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 € einen Anteil zur nachhaltigen Verankerung des Trialogs an den Schulen erhalten wird. Die Theater-Aufführungen bildeten den Kern des Schulfests zum 90-jährigen Bestehen des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm mit viel Programm bis in den Sonntagabend. Einen Nachschlag gibt es am Freitag, 4. September: Dann spielen die Bands Jupiter Jones und Elastiq ein Konzert in der Markthalle zugunsten des Gymnasiums. fpl

Quelle: Trierischer Volksfreund vom Di., 21. Juli 2015, Nr. 166

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Trialogexkursion:
Führung durch die Kölner Keupstraße mit Rabeya Müller

Am 9. Juni 2015 machten wir, die Klasse 10, zusammen mit unserem Klassenlehrer Herrn Pikulik sowie Frau Serwas eine Exkursion zur Keupstraße in Köln-Mülheim. Die Keup­straße wird als Zentrum des türkischen Geschäftslebens in Köln bezeichnet und besitzt eine kleine Moschee, die auch Ziel unserer Fahrt war.

Zunächst führte uns Keupstrasse Rabeya Müller durch die Keupstraße. Auf den ersten Blick wirkt diese Straße wie viele andere in Köln, aber als wir uns die Geschäfte genauer an­schau­en und den Leuten zuhören, erkennen wir, dass hier eine völlig andere Kultur herrscht.

Frau Müller erklärt uns anhand der Schaufensterauslagen verschiedener Geschäfte viele Aspekte der türkisch-muslimischen Kultur. So erfahren wir beispielsweise, wie der Fasten­monat Ramadan begangen und das anschließende Fest des Fastenbrechens in den musli­mischen Gemeinden gefeiert wird. Als wir an einem Juweliergeschäft vorbei­kommen, weist uns Frau Müller auf eine Vielzahl an Goldarmreifen im Schaufenster hin. Sie erläutert, wie muslimische Hochzeiten gefeiert werden und dass die Ehefrau zur Hochzeit traditionell eine Brautgabe (arabisch: al-mahr) – häufig in Form eines wert­vollen Goldarmreifs – erhält, um sie im Falle einer Scheidung finanziell abzusichern. Auch über den Akt der Beschneidung für muslimische Jungen, ein Initiationsritus zur Aufnahme der Jungen in die Gesellschaft der Erwachsenen, und das große nach­fol­gen­de Fest in den Familien erhalten wir einige Informationen und sehen spezielle traditionelle Festanzüge für die Jungen im Schaufenster.

Als nächstes bleibt Frau Müller vor einem Friseursalon stehen. Hier fand am 9. Juni 2004, also genau vor elf Jahren, das furchtbare Nagelbombenattentat statt, bei dem 22 Menschen verletzt wurden, vier davon schwer. Der Friseursalon wurde dabei vollkommen verwüstet, mehrere weitere Ladenlokale und zahlreiche parkende Autos durch die Explosion und herumfliegenden Nägel erheblich beschädigt. Im November 2011 konnte der Anschlag der rechts­terroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund zugeordnet werden. Heute finden sich keine Spuren des Attentats mehr, aber man hat den grausamen Anschlag hier nicht vergessen.

Im Juni 2014 fand sich ein großes Aktionsbündnis zusammen und organisierte unter dem Motto „Birlikte – Zusammenstehen“ ein gemeinsames Festival und damit ein bundesweit wahrgenommenes Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine offene und vielfältige Stadt­gesell­schaft. Zahlreiche lokale und überregionale Künstler traten vor über 70.000 Besuchern aller Kul­tu­ren auf. Am 14. Juni 2015 fand die ursprünglich als einmalig geplante Kundgebung aufgrund der zahlreichen Demonstrationen von Pegida und Kögida erneut mit zahlreichen Gästen und Besuchern statt.

Auf unserem weiteren Weg Engel der Kulturen Richtung Moschee macht uns Frau Müller auch auf einige „Kleinigkeiten“ aufmerksam, an denen wir ohne sie sicherlich einfach vorbeigelaufen wären. Wir sehen ein von Kindern erstelltes Mosaik an der Wand einer kleinen Nebengasse und passieren den „Engel der Kulturen“. Die Bodenintarsie wurde 2014 im Rahmen des Birlikte-Festivals anlässlich des 10. Jahrestages des in der Keupstraße verlegt.

Plötzlich biegt Frau Müller nach links ab und wir gelangen durch eine schmale Einfahrt zu einem Hinterhof. Wir sind alle überrascht zu hören, dass wir nun bereits vor der Moschee stehen. Diese befindet sich in einem früheren Getränkemarkt und ist eine von über 30 der sogenannten Hinterhof-Moscheen Kölns. Auf einem Schild lesen wir den Namen der Moschee: Ömer-ul Faruk Camii. Neben der Moschee gibt es einen kleinen türkischen Supermarkt, in dem Lebensmittel und Getränke verkauft werden. Frau Müller erklärt, dass es sich hier um eine freie, unabhängige Moschee ohne Dachverband handelt, die sich mit Hilfe dieses Ladens finanziert.

Bevor wir die Moschee betreten dürfen, werden wir gebeten, wie es üblich ist, unsere Schuhe auszuziehen. Drinnen nehmen wir auf dem Teppich Platz und Frau Müller sowie ein sehr netter Vertreter der Gemeinde geben uns Informationen zu den fünf Säulen des Islam, über die Moschee selbst sowie das Leben in der dortigen Gemeinde. An die Moschee ange­schlossen unterhält die Gemeinde ein Bildungszentrum, wo den Schülern beispielsweise bei den Hausaufgaben geholfen wird oder sie Arabisch lernen können.

Moschee1

Nachdem wir all unsere Fragen stellen durften, laden uns die freundlichen Gastgeber zum Tee ein. Nach einem netten Gespräch, bei dem auch wir von unserer Schule und unserer Teilnahme am Trialog-Wettbewerb erzählen, verabschieden wir uns schließlich von den Gemeinde­mit­gliedern sowie Frau Müller und erkunden noch ein wenig die Stadt.

Am Nachmittag treten wir die Heimreise mit der Bahn an und sind einhellig der Meinung, dass die Exkursion sehr gelungen war! Wir haben alle viel Neues über die muslimische Kultur erfahren und konnten einige im Kopf herumschwirrende Vorurteile beseitigen. Der Ausflug stand also ganz im Zeichen des Trialogs.

Andrej Filatov, Klasse 10 

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Trialogexkursion:
Besuch der Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde in Trier

Im Rahmen des Projektes Trialog der Kulturen besuchten die beim Trialogtheater „Vinzenz trifft Nathan“ aktiven Schülerinnen und Schüler zusammen mit den betreuenden Lehrern am 24. Juni 2015 die Synagoge Trier, um die jüdische Religion und deren Glaubensalltag besser kennen­zu­lernen.

Mein Haus wird ein Bethaus für alle Völker genannt werden“ (Jesaja 56,7) – so lautet die hebräische Inschrift über dem Eingangsportal der Synagoge. Mit diesem Leitgedanken starteten wir ganz im Sinne unseres Trialogprojektes zur Toleranz zwischen den Welt­reli­gionen in unsere Führung. Herr Peter Szemere, der zwar selbst kein Mitglied der jüdischen Gemeinde, sondern ein evangelischer Christ ist, engagiert sich seit Jahren für die Trierer Synagoge und macht dort Führungen für interessierte Gruppen. So gelang es ihm, auch uns einen sehr ausführlichen wie anschaulichen Einblick in die jüdische Kultur zu vermitteln.

Gruppe Synagoge

Zuallererst betraten wir mit Herrn Szemere die Eingangshalle der Synagoge, wo er uns die Grundgedanken und Ursprünge des Judentums noch einmal ins Gedächtnis rief. Er wies uns an der Eingangstür der Synagoge auf die Mesusa hin, eine Schriftkapsel die sich in jedem traditionellen jüdischen Haushalt an allen Türpfosten befindet (einzige Ausnahmen Bade­zimmer bzw. Toiletten, Keller- oder Abstellräume). Diese Schriftkapsel beinhaltet ein Perga­ment (Klaf) auf dem zwei Abschnitte aus dem Schma Jisrael, das neben einigen wei­te­ren Toraversen ein wichtiger Bestandteil des täglichen Gebets ist, geschrieben stehen.

Anschließend begaben wir uns in das Untergeschoss der 1957 erbauten Synagoge. Dort sahen wir uns den Gemeinderaum, der für religiöse Feste und Konzerte genutzt wird, sowie eine koschere Küche an, die entgegen unseren Erwartungen auf den ersten Blick wie eine ganz normale Küche aussah. Im jüdischen Glauben gibt es genau definierte religions­ge­setz­liche Vorschriften für die Zubereitung und den Genuss von Speisen und Getränken, ge­nannt Kaschrut. Diese Speisegesetze unterteilen Lebensmittel in koschere (= für den Verzehr er­laub­te) und nicht-koschere oder treife (= nicht für den Verzehr erlaubte) Lebens­mittel. Außer­dem dürfen „fleischige“ (hebräisch: basari) und „milchige“ (hebräisch: chalawi) Le­bens­mittel nicht miteinander in Berührung kommen. Aus diesem Grund ist in jeder jüdischen Küche die gesamte Ausstattung mit Geschirr, Besteck, Gläsern, etc. jeweils in dop­pel­ter Ausführung vorhanden – es gibt sogar zwei separate Spülen.

Herr Szemere gab uns auch einige Informationen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Trier, die seit der Antike nachweisbar ist. Immer wieder gab es in Trier Phasen, in denen Juden vertrieben wurden und sich später wieder neu ansiedelten. Die wohl berühmteste jüdische Familie Triers war sicherlich die von Karl Marx, aus dessen Familie einige Rabbiner hervor­gingen. In der Zeit des II. Weltkriegs wurden die meisten Juden aus Trier deportiert und nur 14 Überlebende kehrten anschließend wieder zurück. Die Gemeinde drohte auszusterben. Doch durch zugewanderte Mitglieder der ehemaligen Sowjetunion stieg die Zahl seit 1991 wieder an. Heute liegt die Zahl der Gemein­de­mitglieder bei ca. 500, die in Trier und Umgebung wohnen. Der Standort Trier bietet gläubigen Juden alle wichtigen Grundlagen des jüdischen Alltagslebens. Doch seit dem Umzug in die neuen Räum­lich­keiten steht der Gemeinde keine Mikwe mehr zur Verfügung. Dies ist ein großes Wasser­becken, indem sich die Gläubigen regelmäßig unter fließendem Wasser von Unreinheiten befreien sollen.

AltarSchließlich durften wir den großen Betsaal betreten. Allerdings mussten wir uns nicht an die für Juden geltenden im Talmud verankerten Vorschriften halten, die beispielsweise vor­sehen, sich vor Betreten des Betsaals zu waschen. Doch verlangt der Glaube von allen Jungen, eine Kopfbedeckung, eine sogenannte Kippa, zu tragen. Dabei handelt es sich um eine kleine kreisförmige Kappe aus Stoff oder Leder, die den Hinterkopf bedeckt. Männer sollten die Kippa beim Gebet sowie an allen Gebetsorten, z. B. beim Synagogenbesuch oder auf jüdischen Friedhöfen, tragen. Mit der Kippa sollen Gottesfurcht und Bescheidenheit vor Gott zum Ausdruck kommen. Im Laufe der Zeit ist die Kippa zu einem Erkennungszeichen der Juden geworden, da sie von vielen Männern auch im Alltag getragen wird. Hat man keine Kippa zur Hand, kann auch jede andere Kopfbedeckung (Mütze, Kappe, Hut) als Ersatz dienen.

Die Besichtigung des Betsaals war der ToraschreinHöhepunkt unserer Führung, da dort für uns der prunkvolle Toraschrein, indem neue sowie alte Torarollen aufbewahrt werden, geöffnet wurde. Ältere Torarollen sowie fehlerhaft beschriebene werden auch als heilig angesehen und dürfen deshalb nicht verbrannt werden. Sie werden daher den Verstorbenen der Gemeinde mit ins Grab gelegt. Herr Szemere erlaubte uns, einige alte Torarollen in die Hand zu nehmen und die Pergamente genauer zu betrachten. Auch ein Exemplar des Talmud, der die Regeln der Tora für den Umgang im Alltag auslegt, wurde zur Ansicht herumgereicht. Dies war besonders interessant, da er, genau wie die Tora, in Hebräisch verfasst ist, jedoch auch die deutsche Übersetzung beinhaltete. Zum Abschluss trug Herr Szemere einen Auszug aus dem Schma Jisrael vor, einem der wichtigsten Gebete des Judentums.

„...Du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele und deiner ganzen Kraft...“

Im Namen aller Schüler bedanken wir uns besonders bei Frau Serwas, die diesen Ausflug geplant und organisiert hat. Ein besonderer Dank gilt zudem Herrn Szemere, durch den wir viel Neues lernen konnten und der uns einen kurzen, aber dennoch lebendigen Einblick in die jüdi­sche Religion ermöglicht hat.

Vielen Dank!

Annika Kauth & Annika Puth, Klasse 9b 

 

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EKO Haus Logo 

Trialogexkursion: Besuch des

buddhistischen Tempels im EKO-Haus in Düsseldorf

Vor einigen Wochen, am 18. April 2015, machten wir im Rahmen unserer Teilnahme am Schulenwettbewerb „Trialog der Kulturen“ eine Exkursion nach Düsseldorf, um dort einen buddhistischen Tempel zu besichtigen. Frau Bräuninger, eine Mutter aus unserer Schul­gemeinschaft, die selbst lange Jahre in Düsseldorf gelebt hat, hatte die Fahrt initiiert und den Kontakt zum dortigen EKO-Haus hergestellt. Die Fahrt fand an einem Samstag statt, weshalb neben den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8, 7a und 7b auch deren Eltern herzlich eingeladen waren.

Das EKO-Haus ist ein japanisches Kulturzentrum, das 1993 im Düsseldorfer Stadtteil Nieder­kassel eröffnet wurde. Düsseldorf gilt als eine der größten japanischen Städte Europas und wurde daher für den Bau dieses besonderen Zentrums ausgewählt. Zum EKO-Haus gehören ein buddhistischer Tempel, ein japanischer Garten, ein japanisches Haus in traditionellem Baustil, verschiedene Ausstellungs- und Seminarräume, eine Bibliothek sowie seit 1999 ein internationaler Kindergarten.

Die Einrichtung des EKO-Hauses bietet den in dieser Region lebenden Japanern die Mög­lich­keit, vertraute Gebräuche ihrer eigenen Kultur zu pflegen und zu zeigen. Auf diese Weise erhalten die Menschen unseres heimischen Kulturkreises die einzigartige Gelegenheit, diese Traditionen kennenzulernen und den Zeremonien beizuwohnen. Darüber hinaus werden zahlreiche Veranstaltungen wie Teezeremonien, Aus­stellun­gen, Konzerte, Filmvor­führungen und Seminare geboten. Neben Japanisch kann man hier auch traditionelle japanische Kunst­formen wie Ikebana oder Kalligraphie erlernen. Die Anlage wird häufig von Schulklassen und anderen kultu­rell interessierten Gruppen besucht, die sich hier ein anschauliches Bild von der japanischen Kultur machen wollen.

Tor Gruppe

Als unsere Gruppe am EKO-Haus eintrifft, begegnen wir zunächst Frau Mölle, unserer Führerin. Sie empfängt uns herzlich und erklärt, dass wir das Gelände nun durch das Arzt­königstor betreten werden und uns dann auf einen Prozessionsweg durch den japanischen Garten machen, an dessen Ende der Tempel selbst steht. Am Boden unterhalb des Tores ist ein dicker Balken auf dem Boden angebracht, den es zu überschreiten gilt. Dieser soll sicher­stellen, dass die Besucher den Garten nicht unbedacht, sondern mit „reinen Gedanken“ betreten und sich damit bewusst für diesen Pilgerweg entscheiden.

Der Garten ist mit seiner Vielzahl an Pflanzen eine Oase für Ruhesuchende. Unser Weg führt uns gleich zu Beginn an einem Reinigungsbecken vorbei, in dem man sich waschen sollte, um den Tempel anschließend sauber zu betreten. Weiter geht es entlang eines Flusses aus Steinen. Da der Garten, der zum Typus „Reine-Land-Gärten“ gehört, als Trockengarten angelegt ist, sind Wasserfall, Flusslauf, Teich und Uferbänke „trocken“, also nur mit Steinen dargestellt. Für besondere Anlässe besteht jedoch die Möglichkeit, diesen Bereich tatsächlich mit Wasser zu fluten. Gegenüber dem Eingangstor sehen wir unter einem Pavillon eine Plastik auf einem Felsblock. Sie zeigt den Prinzen Shotoku (574-622), zu dessen Regierungs­zeit der Buddhismus nach Japan kam und der wesentlich zu seiner Verbreitung beigetragen hat. Danach gehen wir über eine geschwungene Holzbrücke und überqueren damit den Fluss, der nach dem Glauben der Buddhisten ins Paradies führt. Nun führt uns der Weg einige Treppenstufen hinauf in Richtung Tempel. Zu unserer Linken erblicken wir nun einen Glockenturm mit einer schweren Bronzeglocke, die vor großen Festen zehn Mal geschlagen wird. Ein besonderes Ereignis ist jedes Jahr das Silvesterfest (jap. joya-no kane), das auch die deutschen Nachbarn gern mitfeiern. An diesem Abend darf jeder die große Glocke schlagen. Ihr tiefdröhnender Klang soll die Seelen von ihren Leiden erlösen und gleichzeitig gute Gesundheit erbitten. Weil die Buddhisten glauben, der Mensch habe 108 Leiden, wird die Glocke genauso oft geschlagen.

Am Ende des Pilgerwegs erreichen Tempel web wir schließlich das imposanteste Bauwerk des Gebäude­kom­plexes, den Tempel. Bevor wir hineingehen, werden wir gebeten, unsere Schuhe aus­zuzie­hen. Da es sich beim Eko-Haus um eine Einrichtung des in Japan weit verbreiteten Shin-Buddhismus handelt, stehen in diesem Tempel Buddha Amida und die „Lehre vom Reinen Land im Westen“ im Zentrum der Verehrung. Bereits beim ersten Blick in den Altar­raum fällt uns allen auf, wie außergewöhnlich viel Gold hier verwendet wurde. Übersetzt heißen die beiden Schriftzeichen „E-KO“ so viel wie gütiges oder schenkendes Licht, welches – repräsentiert durch das glänzende Gold – grenzenlos in alle Richtungen strahlt. Die Schie­be­türen rechts und links um den Altar zeigen zahlreiche Bilder mit bunten Blumen und Vögeln in der älteren Tradition. Auf dem Hauptaltar befindet sich eine Schüssel mit Reis, der jeden Morgen zu Ehren Buddhas frisch zubereitet wird.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Altar TempelTempelraums befindet sich eine Fensterfront, die sich öffnen lässt und so eine schöne Aussicht auf den japanischen Garten bietet. Frau Mölle erklärt uns, dass selbst in dieser Bauweise eine der wesentlichen buddhistischen Erkennt­nisse deutlich wird: die wechselnde Bezogenheit aller Dinge. Immer wieder muss man sich ent­scheiden zwischen Schwere und Leichtigkeit, Himmel und Erde, Yin und Yang. Der Tempelbesucher muss hier also wählen, ob er sich auf das Gebet zum Altar konzentrieren oder lieber die schöne Aussicht auf den Garten genießen will.

Im Anschluss an den Tempelbesuch zeigt uns Frau Mölle noch das traditionelle japanische Haus. Wir gehen durch einen schmalen Flur, in dem man durch Fenster in einen Garten schauen kann. Das kanonische Baumaß dieser Häuser ist die Tatami-Matte, die der Größe eines Menschen entsprechen soll (etwa 90 x 180 cm). Dieses Maß findet sich überall im Haus wieder: an den Decken, an den Wänden, auf dem Fußboden, usw. Die Tatami-Matten gehören zum Haus selbst, d. h. dass Struktur und Dekoration In dieser Bauweise eine Einheit bilden und untrennbar miteinander verbunden sind.

Während der Hausherr aß, genoss er die Aussicht auf seinen großen privaten Garten. Wenn er nicht beobachtet werden und seine Ruhe haben wollte, schloss er die Schiebetüren zum Garten. Er saß in der traditionellen Sitzhaltung (jap. seiza) auf einem Kissen an einem niedri­gen Tisch. Neben dem Essraum befand sich das Schlafzimmer.

Nachdem wir alle Räume gesehen haben, verlassen wir das Haupthaus. Wir bedanken uns bei Frau Mölle für die spannenden Ausführungen und die interessante Führung. Auf dem Weg zurück in die Stadt machen wir auf ihren Rat hin noch an einem japanischen Supermarkt halt, wo sich einige Teilnehmer typische japanische Süßigkeiten oder Sushi gönnen. Nach einem kurzen Stadtbummel endet unser erlebnisreicher Ausflug und wir machen uns wieder auf den Weg nach Niederprüm.

Für ihre Initiative und das Engagement bezüglich dieser Fahrt möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Frau Bräuninger bedanken!

 

Ellen Büsch, Jacqueline Drescher, Maike Hontheim, 
Julia Merkes, Lisa-Marie Nober; Klasse 7a 

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VVPG Trialog HP


Kurzer Film über die Proben zu unserem
Trialog-Theaterprojekt


Die Arbeiten an unserem Trialog Beitrag, der Adaption des Dramas Nathan der Weise als Theaterstück, gehen in die heiße Phase.

Ein kurzer Filmbeitrag zeigt Ihnen Eindrücke von den Proben und weckt Appetit auf das komplette Theaterstück, das am 18. Juli 2015 uraufgeführt werden wird. 

Viel Vergnügen beim Schauen des Trailers zu unserem Stück Vinzenz trifft Nathan!

(KO) 

   

 

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Fleißige „Tagwerker“ am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium

Dem Aufruf zum Aktionstag der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ sind wir auch in diesem Jahr wieder gerne nachgekommen. Es ist bereits eine gute alte Tradition am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium, dass man sich an dieser Aktion beteiligt, denn seit nun mehr 11 Jahren verrichten unsere Schülerinnen und Schüler an einem Tag im Jahr ihr „Tagwerk“ für Afrika, statt die Schulbank zu drücken und zu büffeln.

Im Vorfeld hatten sie sich im Familien- oder Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder in umliegenden Firmen eine passende Arbeitsstelle gesucht. Die Palette der Einsatzmöglichkeiten war dabei wie immer sehr breit gestreut. So boten bspw. einige Schülerinnen im alten Backhaus in Sevenig an der Our frische „Taart“ für die ganze Dorfgemeinschaft an. Allein durch diese Aktion, die auch in den Vorjahren großen Anklang gefunden hatte, kamen rund 400 € zusammen. Andere „Tagwerker“ verkauften Waffeln, Plätzchen oder andere Köstlichkeiten, organisierten einen privaten Flohmarkt, arbeiteten im Kindergarten, beim Tierarzt oder auf einem Reiterhof, um nur einige Beispiele zu nennen. Mit ihren zahlreichen kreativen Job-Ideen haben unsere Schüler wieder einmal gezeigt, auf welch unterschiedliche Art und Weise man sich hierzuland für Gleichaltrige in Afrika einsetzen kann, denn der erwirtschaftete Lohn kommt Bildungsprojekten in afrikanischen Ländern zugute und dient damit jungen Afrikanerinnen und Afrikanern als Hilfe zum Aufbau einer besseren Zukunft. Ein positiver Nebeneffekt besteht zudem darin, dass die „Tagwerker“ erste eigene Erfahrungen im Berufsleben sammeln konnten.

Obwohl viele unserer Schülerinnen und Schüler an diesem Tag bei den Proben für die Theateraufführung im Rahmen des Trialogwettbewerbs oder bei anderen Aktionen für das bevorstehende Schulfest beschäftigt waren und deshalb ausnahmsweise nicht als „Tagwerker“ tätig sein konnten, kam die stolze Summe von 5.456,11 € zusammen. Damit konnte das Vorjahresergebnis (5.225,32 €) sogar noch etwas übertroffen werden.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die so engagiert mitgemacht haben und auch an alle, die die „Aktion Tagwerk“ tatkräftig unterstützt haben, indem sie Arbeitsplätze für die gute Sache zur Verfügung gestellt haben.

Die Übersicht zeigt die Zusammensetzung des Gesamtbetrags von über 5.450 €, wobei die Klassen 9a, 9b und 10 sich nur zum Teil engagieren konnten, da sie für das Theaterstück Vinzenz trifft Nathan geprobt oder für die zahlreichen Feierlichkeiten zum Schuljahresende hin Wichtiges organisiert haben.

 

  Klasse 5a:
  bar: 717,40 €
  Überweisungen: 60,00 €  
  gesamt: 777,40 €
  Klasse 5b:
  bar: 577,00 €
  Überweisungen: 150,00 €  
  gesamt: 727,00 €
  Klasse 6a:
  bar: 884,37 €
  Überweisungen: 20,00 €
  gesamt: 904,37 €
  Klasse 6b:
  bar: 661,34 €
  Überweisungen: 60,00 €
  gesamt: 721,34 €
  Klasse 7a:
  bar: 375,00 €
  Überweisungen: 30,00 €
  gesamt: 405,00 €
  Klasse 7b:
  bar: 451,00 €
  Überweisungen: 20,00 €
  gesamt: 471,00 €
  Klasse 8:
  bar: 780,00 €
  Überweisungen: 40,00 €
  gesamt: 820,00 €
  Klasse 9a:
  bar: 125,00 €
  Überweisungen: 25,00 €
  gesamt: 150,00 €
  Klasse 9b:
  bar: 155,00 €
  Überweisungen: 0,00 €
  gesamt: 155,00 €
  Klasse 10:
  bar: 285,00 €
  Überweisungen: 40,00 €
  gesamt: 325,00 €
    bar insgesamt: 5.011,11 €
  Überweisungen insgesamt: 445,00 €  
  Gesamtbetrag: 5.456,11 €

 

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

 (Schulleitung im Namen des gesamten Kollegiums) 

 

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Vortrag Einladung per Email

 

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Wir denken an die Schülerinnen und Schüler,
die Lehrerinnen und an alle anderen Opfer des Flugunglücks
in Frankreich!

 

Trauerandacht

Andacht am 25. März 2015  Schulgemeinschaft mit Kerzen zum Gedenken an die verunglückten Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen.

 

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Großer Auftritt für mehr Toleranz

(Niederprüm/Mainz) Das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium in Niederprüm ist eine von bundesweit 22 Schulen, die für den Wettbewerb unter dem Titel Trialog der Kulturen ausgewählt wurden. In Mainz haben die Jugendlichen nun zur Halbzeit des Wettbewerbs vorgestellt, was sie dabei alles auf die Beine stellen – und auf die Bühnenbretter.

 Mit ihrer Projektpräsentation überzeugen die Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums in Mainz die Jury des "Trialog der Kulturen". (Foto: Becker & Bredel)Mit ihrer Projektpräsentation überzeugen die Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums in
Mainz die Jury desTrialog der Kulturen. (Foto: Becker & Bredel)

Niederprüm/Mainz. Zeichen setzen für eine Gesellschaft der Vielfalt: Das ist das Motto beim Schulwettbewerb Trialog der Kulturen, ausgerichtet von der Herbert-Quandt-Stiftung (siehe Extra). Mit dabei sind auch die Schüler des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums in Niederprüm, die sich mit viel Elan in ihre Projekte zum Thema gestürzt haben (der TV berichtete). Und sie sind immer noch mit großem Einsatz dabei: Die sind alle weiterhin absolut motiviert, sagt Lehrerin und Projektbetreuerin Hedwig Serwas. Das merken wir in der ganzen Schule.

Gemeinsam mit fünf weiteren Einrichtungen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben die Jugendlichen nun zur Halbzeit des Wettbewerbs beim sogenannten Markt der Möglichkeiten, ausgerichtet von der Quandt-Stiftung im Erbacher Hof in Mainz, gezeigt, was sie bisher an Ideen entwickelt haben für ein besseres Miteinander.

Das war ein ereignisreicher Tag, sagt Schulleiter Andreas Ostermann. Die Atmosphäre unter den Jugendlichen sei geprägt gewesen von gegenseitigem Respekt und großem Interesse an den Projekten der anderen.

Konflikte lösen, Verständigung herbeiführen – darum geht es, und das tun die Niederprümer anhand der Ringparabel aus Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise. Dort zeigt Gott, dass er seine drei Kinder – die jüdische, muslimische und christliche Religion – gleichermaßen liebt, hat er sie doch alle drei erschaffen.

Wir haben uns halt was ganz anderes ausgedacht, erzählt Maya Esch (15) aus Wascheid. Keine Dokumentation, keinen Vortrag, sondern ein eigenes Bühnenstück, basierend auf dem Nathan. Und das mache man auf mehreren Ebenen, mit Musik, Schattentheater und mit Masken, die gemeinsam mit der Trierer Künstlerin Hendrika Ruthenberg entwickelt wurden. Titel: Nathan, der Herr der Ringe, trifft Vinzenz. Dabei spielt der Schüler Vinzenz eine zentrale Rolle – er fragt sich, was eigentlich heutzutage noch so aktuell sei an Lessings Stück. Alles, finden die Schüler, denn die Ringparabel stehe ja eben für Toleranz und Akzeptanz des jeweils anderen. Und man wolle daran arbeiten, sagt Maya, die Skepsis gegenüber anderen Kulturen zu überwinden.

Viel Zuspruch, auch von den Juroren des Wettbewerbs, erhielten die Niederprümer in Mainz. Das gesamte Stück wollen sie dann am Sonntag, 19. Juli, beim Schulfest einem großen Publikum präsentieren.

Starke und spannende Ideen

Den Vinzenz spielt Nikolaus Keil (14) aus Weinsheim: Er führe sozusagen als Moderator durch das Stück, sagt er. So werde zum Beispiel ein Film gezeigt, dann gestoppt und eine Person kommt aus dem Film heraus und wir sprechen über das Thema. Klingt spannend – zumal die Schüler auch eigene Erfahrung, etwa beim Thema Mobbing, einbringen können.

Auch die anderen teilnehmenden Schulen präsentierten in Mainz starke Projekte und Ideen: Christof Eichert, Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung, lobt das Engagement der Beteiligten: Die Schulen, sagt er, schaffen Begegnungsräume für verschiedene Kulturen und Religionen und leisten eine beeindruckende Arbeit vor Ort.

In dieser Woche werden die Niederprümer sich im Pastor-Billig-Haus einquartieren, um ihre bisherigen Ideen und Vorhaben zusammenzuführen: Da wird jetzt noch einiges passieren in den nächsten Monaten, sagt Ostermann. Geplant sind außerdem Besuche in einem buddhistischen Tempel in Düsseldorf, in einer Kölner Moschee und in der Trierer Synagoge.

Und danach würden sich die Jugendlichen freuen, wenn viele zum Schulfest im Juli kommen. Vielleicht nicht nur am Sonntag: Das Pastor-Billig-Haus, sagt Andreas Ostermann, habe man vorsichtshalber für die gesamte Woche gebucht.

Meinung
Hochaktuell

Als die Schüler des Niederprümer Gymnasiums erfuhren, dass sie für den Trialog der Kulturen ausgewählt wurden, zeigten sie sich im ersten Gespräch mit dem TV hoch motiviert. Gut so, denn seitdem ist es auf der Welt nicht schöner geworden, immer öfter bestimmen grauenvolle Ereignisse die Nachrichten. Ist es daher blau­äugig zu glauben, mit solchen Toleranz-Projekten etwas bewirken zu können? Mag sein. Und doch ist es wichtiger denn je. Völlig egal, ob man dafür am Ende einen Preis gewinnt.

Extra

Seit 2005 schreibt die Herbert- Quandt-Stiftung (benannt nach dem deutschen Industriellen, der unter anderem BMW sanierte) jährlich den Schulwettbewerb Trialog der Kulturen aus. Diesmal setzen sich 22 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland für eine bessere Verständigung zwischen Religionen und Kulturen ein. Jede Schule erhielt 3.500 € Startgeld, um ihre Ideen verwirklichen zu können. Zum Ende des Schuljahres entscheiden die Juroren über die besten Beiträge und verteilen ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 € zur nachhaltigen Verankerung des Trialogs an den Schulen. Der Markt der Möglichkeiten gibt den Schulen zur Halbzeit des Wettbewerbs die Möglichkeit, einander kennenzulernen und ihre Projekte der Jury vorzustellen. fpl

Quelle: Trierischer Volksfreund vom Mo., 23. März 2015, Nr. 69

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Presse-Mitteilung der Herbert Quandt-Stiftung
zum Markt der Möglichkeiten in Mainz:

„Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb

Sechs Schulen aus Rheinland-Pfalz und Saarland setzen
Zeichen für eine Gesellschaft der Vielfalt

Zwei Schulen aus Rheinland-Pfalz und vier Schulen aus dem Saarland haben am Freitagnachmittag im Erbacher Hof in Mainz gezeigt, wie Verständigung zwischen den Kulturen an Schulen gelingen kann. Seit Schuljahresbeginn entwickeln sie im Schulenwettbewerb „Trialog der Kulturen“ der Herbert Quandt-Stiftung Projekte für ein besseres Miteinander in einer Gesellschaft der Vielfalt: Sie präsentieren interkulturelle Tipps für Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe, erzählen von ihren Besuchen in Kirchen, Synagogen und Moscheen oder bringen auf die Bühne, wie Konflikte gelöst und Toleranz gelebt werden können.

Bad Homburg/Mainz, 16. März 2015

MdM IGS Deidesheim WachenheimDie Schüler der Integrierten Gesamtschule Deidesheim / Wachenheim sind mit einer Gruppe von Flücht­lingen zum Markt der Möglichkeiten in Mainz gereist. Unter dem Motto „Angekommen und angenommen in Deutschland?“ haben sie ihr Trialog-Projekt den aktuellen Ereignissen angepasst und kümmern sich nun um die „Neuankömmlinge“ in ihrer Region. Die Flüchtlinge lernen an der Schule Deutsch oder treffen sich mit den Schülerinnen und Schülern zum Sport oder zum Kochen. Die anfänglichen sprachlichen Verstän­digungsprobleme sind längst kein Problem mehr. „Wir verstehen uns auch ohne Worte. Durch Gesten, Fotos oder Videos können wir uns verständigen und gemeinsam lachen“, erzählt eine der Schülerinnen. „Außer­dem sprechen viele der Flüchtlinge Englisch und auch wir können so unsere Sprachkenntnisse verbessern.“ Ein Zeichen gegen Intoleranz setzte die Schule bereits im vergangenen Jahr mit einer interreligiösen Schulfeier. Auch dazu waren die Flüchtlinge aus den Krisengebieten des Nahen Ostens eingeladen, um gemeinsam mit den Schülern zu feiern und sich kennenzulernen. Bei ihrem Engagement werden die Deidesheimer von der AG „Hingesehen“ des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim unterstützt. “Es ist spannend und bereichernd, Menschen anderer Kulturen und Religionen kennenzulernen“, finden die Schüler. Sie wollen aber noch mehr: Geplant ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Flüchtlinge in der Region“ bei der neben den zwei Schulen auch Vertreter der Gemeinde, der Vereine und den Religions­gemeinschaften einbezogen werden sollen.

„Wir sind eine Schule mit einem Ausländeranteil von unter 5 Prozent“, erklärt eine Schülerin des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums aus Prüm-Niederprüm. Auch in der Region gibt es sehr wenige Menschen mit Migrationserfahrung. Umso besser, dass sie in diesem Jahr am „Trialog der Kulturen“ teilnehmen, finden die Schüler aus der Eifel. „Für uns war es neu, etwas über andere Religionen und Kulturen zu erfahren.“ Vor allem die Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufe können nun in ihrem Trialog-Projekt die Perspektive wechseln und sich hineinversetzen in Menschen mit anderen kulturellen und religiösen Wurzeln. Über Toleranz und ein Miteinander denken sie anhand der berühmten Ringparabel aus Lessings „Nathan der Weise“ nach. In ihrer eigenen Adaption „Nathan, der Herr der Ringe, trifft Vinzenz“ bringen sie Elemente aus Schattentheater, Maskenspiel und musikalischen Einlagen auf die Bühne. Anders als bei Lessing spielt in Prüm der Schüler Vinzenz eine zentrale Rolle. Der an den Namensgeber der Schule erinnernde Gymnasiast fragt sich, was eigentlich heutzutage noch so aktuell sei an Lessings Stück? Alles, finden die Schüler, denn die Ringparabel steht für Toleranz und zeigt, dass Gott alle drei Religionen – Judentum, Christentum und Islam – gleichermaßen wertschätzt. Schließlich hat er sie selbst geschaffen. Einen kleinen Vorgeschmack ihrer Bühnen-Collage haben die Schüler zum Markt der Möglichkeiten nach Mainz mitgebracht. Das gesam­te Stück wollen sie dann am 19.07.2015 einem großen Publikum präsentieren.

Schulen Saarland:

MdM TGBBZ 2 SaarbrckenWie interkulturell kompetent sind eigentlich Betriebe im Hotel- und Gaststättengewerbe, fragen sich die Fachschüler des TGBBZ II Saarbrücken. Auf der Bühne des Markts der Möglichkeiten in Mainz starten sie dazu ein Gedankenexperiment: Hätten Kandidaten in einem Vorstellungsgespräch eine Chance, bei denen der Arbeitgeber Rücksicht auf besondere religiöse Bedürfnisse nehmen müsste? Etwa, wenn der christliche Bewerber sonntags nicht im Hotel arbeiten kann, weil er den Gottesdienst besuchen möchte. Wenn eine jüdische Kandidatin kein Schweinefleisch zubereiten darf oder am Sabbat nicht arbeiten kann. Oder wenn eine Muslima ein Kopftuch tragen und die Gebetszeiten einhalten möchte. Die Ergebnisse in den kurzen Bühnensequenzen sind eindeutig: Wohl keiner der Bewerber hätte die Stelle bekommen. Das muss nicht sein, finden die Schüler, denn Kompromisse seien möglich. „Wer Zuckerfest feiern will, kann dafür ja an Weihnachten arbeiten“, sagt Lehrerin Isolde Erbel. „Ein Kopftuch könne für den Arbeitgeber akzeptabel sein, wenn es zum Kostüm getragen werde. Mit Extremen kommen wir nicht weiter“, ist Erbel überzeugt. „Um wieder mehr Nachwuchs für das Hotel- und Gaststättengewerbe zu gewinnen, müssen alle aufeinander zugehen.“ Deshalb organisiert das Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum im Juni einen Runden Tisch. Dort wollen die Schüler die Ergebnisse ihrer trialogischen Arbeit Vertretern aus Betrieben, Ministerien und Gewerkschaften präsentieren und Lösungen diskutieren. Kommunikation ist alles, finden sie – nicht nur gegenüber dem Gast.

Vielfalt ist schon im Logo der Erweiterten Realschule / Gemeinschaftsschule Hermann Neuberger aus Völklingen zu finden: Es zeigt Hände in verschiedenen Farben, die einander berühren. Wie groß die Vielfalt an der Schule ist, haben die Schüler im Trialog-Projekt gemerkt. 18 Nationen haben sie gezählt, als sie über ihre eigene Herkunft und die ihrer Familien gesprochen haben. „Vieles war für die Schüler neu und inter­essan­ter, als wir erwartet hätten“, berichtet die Theaterpädagogin der Schule Ela Otto. „Oftmals kamen die Groß­eltern aus anderen Ländern als die Eltern.“ Dass sie Vielfalt als Bereicherung empfinden und alle zusammen ein großes Ganzes bilden, zeigen die Schüler mit der Metapher des Baumes. Wurzeln und Stamm halten alles zusammen und tragen das darüber stehende „Wir“. Die Blätter aus bunt gebastelten Händen stehen für die Schüler. Jeder von ihnen hat Grüße und Wünsche auf seine Papier-Hände geschrieben. Manche auf Türkisch, Arabisch oder in anderen Sprachen. Der Baum soll alle Besucher der Schule im Eingang begrüßen. Zusätzlich planen die Schüler eine „Oase der Verständigung“, ein Ort für Akzeptanz und Miteinander. „Hass und Gewalt – ohne mich“ deklamieren sie auf der Bühne und berichten von ihrer bewegenden Fahrt nach Krakau und Auschwitz. Die Reise hat sie sprachlos gemacht: „Warum ließen es die Menschen zu, dass so viel Unmenschlichkeit passierte?“ In Völklingen freuen sie sich über die Vielfalt: „Unsere Schule ist bunt!“, singen sie. Davon kann man sich auch beim großen Schulfest am 22.07.2014 überzeugen, das als Höhepunkt des Trialog-Jahres geplant ist. Das Motto ist ein bunter Zirkus. Denn beim Trialog geht es abwechslungsreich und fröhlich zu, wie in einer Manege.

MdM GemS NeunkirchenDie Erweiterte Realschule / Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte hat sich dem Trialog der Kulturen künstlerisch genähert. An ihrem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten in Mainz führen Schüler live vor, wie man Papier nach der Ebru-Technik marmoriert. Die farbenfrohen Ornamente umschließen in den Arbeiten der Schüler Symbole aus Judentum, Christentum und Islam, daneben Blumen und arabische Schriftzeichen. Auch getöpfert haben die Schüler, etwa Davidstern und Menora, zwei der wichtigsten Symbole des Judentums. Ein Kirchenmodell und ein Kreuz stehen für das Christentum, Moschee und Kaaba für den Islam. Daneben haben die Schüler Figuren angefertigt, die zeigen, wie Menschen in unter­schied­lichen Religionen beten. Um ihre Stadt besser kennenzulernen, haben sie auch Orte verschiedener Kulturen in Neunkirchen erkundet. Wo eine Moschee liegt oder die ehemalige Synagoge können bald alle Inter­essier­ten im Geocaching-Spiel nachvollziehen. Dafür braucht man nur ein Smart-Phone und los geht das Rate­spiel, bei dem man viel über die verschiedenen Religionen in der Stadt lernen kann. Die Schüler haben die Orte selbst besucht und ihre Entdeckungen in Bildern und Fotos dokumentiert. Auch Geschäftsleute, die einst nach Neunkirchen eingewandert sind, haben die Schüler interviewt. Im Ge­spräch mit der Frau von Alex Deutsch, einem Überlebenden von Auschwitz, haben sie zudem etwas über das schlimmste Kapitel der Vergangenheit erfahren. Wie sich die Schüler ihre eigene Schule vorstellen, wissen sie längst: als Ort der Vielfalt und des Miteinanders der Kulturen. Nun möchten die Schülerinnen und Schüler die kulturelle Vielfalt ihrer Heimatstadt festhalten und ihre Ergebnisse in einem großen Stadtteilfest allen Neunkirchnern vorstellen.

„TNT – Trialog Nachrichten Türkismühle: Wir sprengen Vorurteile“ klingt es durch den Saal in Mainz. Was so energiegeladen daherkommt, ist die Nachrichtensendung der Gesamtschule / Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle. Im Format einer Nachrichtensendung präsentieren die Schüler beim Markt der Möglichkeiten die Highlights ihres Trialog-Projekts: Ein Interview mit der Band Brilliant, die ein Konzert „Songs gegen Rechts“ in der Turnhalle der Schule gegeben hat, gehört ebenso zu den Nachrichten wie eine „Live-Schalte“ nach Spanien, wo die Schüler auf trialogische Spurensuche gegangen sind. In einem Live-Interview berichtet ein Lehrer über die geplante Reise nach Polen, bei der sich die Schüler über das schlimmste Kapitel der deutschen Geschichte informieren. Dabei steht schon jetzt für die Schülerinnen und Schüler fest: „Unsere Schule lässt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht zu.“ Neben der Spurensuche in Spanien, Polen und im nördlichen Saarland geht es der Schule vor allem darum, Spuren zu hinterlassen. Der Trialog soll in Form einer Ausstellung zur jüdischen Geschichte in Nohfelden, in Unterrichtsmaterialien, trialogischen Wandertagen und in Form der selbstgestalteten „Würfel der Religionen“ auch über das Trialog-Jahr hinaus in der Schule präsent sein.

Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, lobte das Engagement der Schüler, Lehrkräfte und Eltern: „Die rheinland-pfälzischen und saarländischen Schulen schaffen Begegnungsräume für verschiedene Kulturen und Religionen und leisten eine beeindruckende Arbeit vor Ort“, sagte Eichert. Die Schüler erfüllten genau das, was sich Richard von Weizsäcker 1985 in seiner berühmten Rede von jungen Menschen gewünscht habe: „Sie lernen miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“

Der Trialog-Schulenwettbewerb

Seit 2005 schreibt die Herbert Quandt-Stiftung jährlich den „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb aus. Insgesamt 22 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland setzen sich in diesem Schuljahr im Wettbewerb für eine bessere Verständigung zwischen Religionen und Kulturen ein. Jede Schule hat zunächst ein Startgeld in Höhe von 3.500 € erhalten, um ihre kreativen Projektideen verwirklichen zu können. Zum Ende des Schuljahres entscheiden die Juroren über die besten Beiträge und vergeben weitere Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 € zur nachhaltigen Verankerung des Trialogs an den Schulen. Der Markt der Möglichkeiten gibt den Schulen zur Halbzeit des Wettbewerbs die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und ihre Projekte der Jury vorzustellen.      

(Fotos: Becker & Brendel) 

Weitere Informationen zum Trialog der Kulturen unter www.trialog-schulenwettbewerb.de. 

 

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In unserem Jubiläumsjahr laden wir Sie herzlich ein zum...

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 Baustelle Schönecken

Ab dem 07.04.15 wird es für die Schülerinnen und Schüler, die aus Richtung Schönecken mit dem Bus anreisen, die folgenden Änderungen geben:
Busse nach Prüm fahren ab Schönecken die Umleitung über Dingdorf, Winringen, Oberlauch und Ellwerath nach Rommersheim oder ab Oberlauch über Giesdorf nach Rommersheim. Dadurch verkehren die Busse morgens 7 bis 10 min früher bzw. mittags später. Weitere Punkte zu einzelnen Fahrten sind:
Die Fahrt 201 068 der Fa. Tücks für die RMV verkehrt bereits um 13.00 Uhr anstatt um 13.15 Uhr ab Prüm SZ nach Bitburg.
Die Fahrt 201 078 der Fa. Krakau für die RMV verkehrt bereits um 13.00 Uhr ab Prüm SZ anstatt um 13.05 Uhr ab Prüm Hahnplatz nach Kyllburg.
Die Fahrt 411 061 der Fa. Tücks für die RMV verkehrt um 13.15 Uhr nur noch ab Prüm Hahnplatz anstatt um 13.07 Uhr ab Prüm SZ nach Wallersheim.
Sie können die veränderten Busfahrpläne der Linien 201, 404, 411, 414 und 424 als pdf herunterladen.
Zusätzlich finden Sie aktuelle Informationen auf der Seite bahn.de.

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Adventsfeier am 12. Dezember 2014  Herzliche Einladung

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Darstellung der Trialog-Teilnahme in der Presse:

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    Quelle: Trierischer Volksfreund vom So., 13./14. September 2014, Nr. 213

Verfolgen Sie die spannende Arbeit in den Trialog-Teams in der Bildergalerie!

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Teilnahme am Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“

 

Rund 1.000 Lehrkräfte nahmen am 3. Juni 2014 im Gymnasium medienkompetenz Theresianum in Mainz  das Angebot der größten rheinland-pfälzischen Veranstaltung zum Thema „Medien in der Schule“ mit gut 100 Infoshops wahr. Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann ernannte im Rahmen der Bildungsmesse des Pädagogischen Landesinstituts (PL) und des Bildungsministeriums die 31 neuen Projektschulen des Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“, zu denen auch das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium gehört.

Die neuen Projektschulen des Jahres 2014 starten nach den Sommerferien in die dreijährige Betreuungsphase durch das Pädagogische Landesinstitut. In dieser Zeit sollen die Schulen nicht nur die neu erhaltene Hardware im Unterricht erproben und pädagogisch sinnvoll darin integrieren, sondern ebenfalls ein individuelles und tragfähiges Medienkonzept für die Schulgemeinschaft entwickeln.

 

Medienkompetenz webFür die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung eine immer bedeutendere Rolle. Die digitalen Medien bieten nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Angesichts der sich ausweitenden Nutzung der neuen Medien und des Internets gewinnen die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Bedenkt man, wie rasch sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung das 10-Punkte-Programm "Medienkompetenz macht Schule" entwickelt.

 

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Wettbewerbsstart im „Trialog der Kulturen“

Schulen setzen ein Signal für die Verständigung zwischen Kulturen und Religionen

22 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland engagieren sich im neuen Schuljahr intensiv für eine bessere Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland. Mit interreligiösen und interkulturellen Projekten nehmen sie am Wettbewerb zum Trialog der Kulturen 2014/15 teil. Zum Auftakt erhält jede Schule ein Startgeld.

Bad Homburg, 4. September 2014. Die erste Hürde ist genommen, der Wettbewerb kann beginnen. Je drei Schulen aus Bremen und Hamburg, zehn Schulen aus Hessen, zwei Schulen aus Rheinland-Pfalz und vier Schulen aus dem Saarland konnten die unabhängige Expertenjury überzeugen. Damit sind sie in die neue Runde des Trialog-Schulenwettbewerbs der Herbert Quandt-Stiftung aufgenommen. Ein Jahr lang werden sie sich Wissen über verschiedene Religionen und Kulturen aneignen, das Gespräch mit außerschulischen Experten suchen und sich für Dialog und Verständigung einsetzen.

Das Motto der neuen Runde lautet: Trialog vor Ort - Schulen werden aktiv. Wir laden die Schulen ein, diesmal besonders die kulturelle und religiöse Vielfalt in ihrem direkten Umfeld zu erkunden, erläutert Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Leiterin des Trialogs der Kulturen bei der Herbert Quandt-Stiftung. Bei Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen im Stadtteil, in den Familien und nicht zuletzt in der Schule selbst stellen die Jugendlichen viele Fragen: Wer bin ich? Wer bist Du? Was verbindet uns? Wie können wir mit Unterschieden konstruktiv umgehen? So setzen sie das eigene Selbstverständnis in Relation zu anderen und entwickeln wichtige Kompetenzen für das Miteinander in einer pluralen Gesellschaft.

Um loslegen zu können, erhalten alle teilnehmenden Schulen ein Startgeld in Höhe von je 3.500 €. Damit können sie Exkursionen finanzieren, Referenten einladen oder Materialen anschaffen, die sie in ihrem Projekt benötigen. Wir möchten, dass die Schulen für ihre Vorhaben einen Gestaltungsspielraum haben, den der Regelunterricht sonst nicht zulässt, begründet Dr. Schwarz-Boenneke die Vergabe eines Startgeldes schon zu Beginn des Wettbewerbs.

Am Ende des Wettbewerbsjahres tritt die Jury erneut zusammen und entscheidet über die besten Jahresprojekte. Diese werden mit weiteren Preisgeldern in Höhe von insgesamt 60.000 € ausgezeichnet. So kann der Trialog der Kulturen auch nach dem Wettbewerb langfristig an den Schulen fortgesetzt werden, sagt Dr. Schwarz-Boenneke.

Der offizielle Startschuss fällt bei den Auftaktveranstaltungen am 19. September (für Bremen, Hamburg und Hessen) und 26. September (für Rheinland-Pfalz und das Saarland). Hier lernen sich die verantwortlichen Lehrkräfte der jeweiligen Bundesländer erstmals kennen und stellen einander ihre Pläne vor.

„Nathan, der Herr der Ringe, trifft Vinzenz“

Am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium in Niederprüm beginnen mit dem neuen Schuljahr Theaterarbeiten der besonderen Art: Die Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums in kirchlicher Trägerschaft bringen eine eigene Version von Lessings „Nathan der Weise“ mit der berühmten „Ringparabel“ auf die Bühne. In ihre Inszenierung über die Toleranz zwischen Juden, Christen und Muslimen lassen die Schüler trialogische Kenntnisse aus dem Religions- und Deutschunterricht einfließen. Auch Schattentheater-Einlagen der „Schwarzlicht AG“, Elemente des Masken-Spiels sowie Musik und Tanz werden die Aufführung beim großen Schulfest am Ende des Projektjahres bereichern. Zunächst heißt es jedoch, den Text bearbeiten, ein Bühnenbild basteln und proben. Um inhaltlich sattelfest zu werden, führen die Schüler Gespräche mit Vertretern der Religionen und besuchen Synagogen, Kirchen und Moscheen.

Weitere Informationen unter: www.trialog-schulenwettbewerb.de

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Neue Schulbuchlisten online

Die neuen Schulbuchlisten für das kommende Schuljahr 2014/15 finden Sie hier.

 

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Paulinus macht Schule 
Vorbild wirkt bis heute nach

Vom 1. Advent 2013 bis Pfingsten 2014 beschäftigten sich insgesamtPaulinus macht Schule
40 Schulklassen aus dem Bistumsgebiet im Deutsch- bzw. Religionsunterricht mit der Wochenzeitung Paulinus. Auch die Klassen 6a und 6b des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums nahmen unter der Leitung ihres Deutschlehrers Pater Haasbach an der Aktion Paulinus... macht Schule teil. Sie lasen und diskutierten über Artikel, analysierten den Aufbau der Zeitung und durften schließlich auch selbst aktiv an der Gestaltung der Bistumszeitung mitarbeiten. 

Dazu beschäftigten sich die beiden Klassen mit der Geschichte des Heiligen Vinzenz von Paul, dem Namensgeber ihrer Schule. Viele Schülerinnen und Schülern waren bei ihrer Recherche überrascht, wie modern die Ansichten des Schulpatrons, der bereits im 17. Jahrhundert wirkte, waren. Dieser setzte sich ausdrücklich für die Kinder ein und vertrat die Position, dass den Anschauungen und Perspektiven der Kinder ein besonderes Augenmerk geschenkt werden solle, da nicht nur die Kinder von den Erwachsenen, sondern sehr wohl auch die Erwachsenen von den Kindern lernen könnten.
In einem Interview mit ihrer Lehrerin Mechthild Waxweiler wollten die Schüler erfahren, wie sie zum Menschenbild des Vinzenz von Paul steht und inwieweit sich dessen Bildungsideal in ihrem Unterricht widerspiegelt.

Die Artikel erschienen in der Ausgabe Nr. 23 des Paulinus vom 8. Juni 2014.
Viel Spaß beim Lesen!  

(Sw) 

 

Ein Herz für Kinder

 

Interview

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Aktion Tagwerk – VvPG engagiert sich für Kinder und Jugendliche in Afrika

Seit nun mehr 10 Jahren, also fast seit Bestehen der Aktion Tagwerk (2003 fand sie erstmals in Rheinland-Pfalz statt), beteiligt sich unsere Schule am bundesweiten Aktionstag der Kampagne „Dein Tag für Afrika“.

Unter dem Motto „Ein Tag. Dein Werk. Mehr Bildung für Afrika.“ gehen alle Schülerinnen und Schüler einen Tag lang arbeiten und spenden anschließend ihren Lohn für Bildungsprojekte in afrikanischen Ländern.

aktion tagwerk kalenderblatt In diesem Jahr engagierten sich am 1. Juli deutschlandweit rund 180.000 Schülerinnen und Schüler aus 620 Schulen. Sie suchten sich bereits einige Zeit im Voraus eine Arbeits­stelle. Dabei ist egal, wo sie arbeiten – ob im Freundes- und Familienkreis oder in Firmen, Unternehmen, im Handwerk, etc.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule lernten auf diese Weise ganz unterschiedliche Arbeitsstätten kennen: So gab es einige, die beim Roten Kreuz mitarbeiteten oder im Altenheim einen Tag mit den Senioren verbrachten. Andere wuschen Autos oder leisteten Hilfsarbeiten in ihrer Nachbarschaft (Bänke streichen, Straßen oder Plätze fegen, Rasen mähen, etc.). Wieder andere halfen beim Friseur, in der Malerwerkstatt, in der Schreinerei oder im Kindergarten. Die Palette der Einsätze war sehr vielfältig und abwechslungsreich.

Mit dem verdienten Geld unterstützen wir afrikanische Kinder und Jugendliche bei ihrer schulischen Ausbildung (Bau neuer Schulen, Anschaffung von Lehrmitteln wie Bücher, Schreibmaterialien, Hefte, etc.) oder ihrer Lehre. Jugendliche arbeiten also für Gleichaltrige in Afrika. Dieser Tag gibt uns außerdem Anlass dazu, uns mit der Situation in armen Ländern auseinanderzusetzen und wir können froh sein, dass es uns in Deutschland so gut geht.

Auch in diesem Jahr haben wir Schülerinnen und Schüler unser großes soziales Engagement unter Beweis gestellt. Dank unseres Einsatzes und Ideenreichtums kam die stolze Summe von 5.225,32 € zusammen. Alle Beteiligten waren sehr motiviert und haben ihre Arbeitskraft gerne für Afrika zur Verfügung gestellt.

                                                                                  Chiara-June Pfeil, Klasse 7

 

Frische „Taart“ im alten Backhaus in Sevenig – ein Bericht von Sara Nelles, Klasse 7

Für die Aktion Tagwerk backte ich mit meiner Schwester Natalie und meiner Kleinkusine Mara in Sevenig „Taart“ (Hefekuchen), die wir dann am Nachmittag an Dorfbewohner, Freunde und Bekannte verkauften.

Gegen 9 Uhr morgens trafen wir uns in unserem alten Backhaus und fingen an, den Teig zuzubereiten, die Tische zu decken und die Backbleche einzufetten. Mein Vater zündete das Feuer im alten Ofen an und wir verteilten unsere Deko auf den Tischen.

Anschließend ging es mit dem Backen los: Der Hefeteig wurde auf den Blechen verteilt und mit unterschiedlichen Belägen verfeinert. Wir verteilten Pudding, Milchreis, Apfelstücke, Kirschen, Aprikosen und Birnen auf die einzelnen Bleche und streuten zum Schluss noch Streusel darüber. Da der Ofen mittlerweile heiß war, konnte die erste „Ladung“ gebacken werden. Als diese fertig war, heizten wir noch einmal etwas nach, während wir mit dem Belegen der nächsten „Taarten“ beschäftigt waren. Gegen Mittag waren alle Kuchen gebacken und wir alle hungrig. Deshalb machten wir eine Pause und aßen zu Mittag.

Am Nachmittag erledigten wir noch ein paar Kleinigkeiten bis dann um 14:30 Uhr die ersten Gäste eintrafen, die wir ein paar Tage vorher per Flyer eingeladen hatten. Alle aßen genüsslich „Taart“ und manche nahmen sich auch noch Hefekuchen mit nach Hause. Wir räumten immer wieder die Tische ab und füllten die Kuchenplatten mit neuer „Taart“ auf.

Am Abend gegen 18:30 Uhr hatten wir alles verkauft und fingen mit dem Aufräumen an. Es war ein aufregender, aber auch anstrengender Tag, an dem wir zusammen einen stolzen Betrag von 430 € einnehmen konnten.

aktion tagwerk 2014

     Schülerinnen der Klasse 5a mit ihrem Kuchenstand in der Prümer Bahnhofsstraße     

 
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Preisverleihung des „Certamen Latinum Prumiense 2014“

Am 15. Mai 2014 wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Aula des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm die Preise des diesjährigen „Certamen Latinum Prumiense“ (CLP, Prümer Lateinwettbewerb) vergeben. 90 Schülerinnen und Schüler der beiden Prümer Gymnasien, die im dritten Jahr Latein lernen, meisterten vor den Osterferien während des zweistündigen Wettbewerbs anspruchsvolle Aufgaben, in denen neben der Übersetzung eines lateinischen Textstücks zum Mythos von Daedalus und Ikarus auch das Übertragen lateinischer Vokabelkenntnisse auf moderne romanische Sprachen gefordert wurde. Die Wettbewerbsaufgaben waren von den Lateinlehrerinnen des Regino-Gymnasiums, Frau Pradella-Binte und Frau Bretz, konzipiert worden. Allen Schülerinnen und Schülern, die in diesem Jahr am CLP teilgenommen haben, steht im nächsten Schuljahr erstmals die Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen offen.

Zu Beginn der Feierstunde begrüßte der Schulleiter des Niederprümer Gymnasiums, StD i. P. Andreas Ostermann, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Klassen- und Lateinlehrer und die Mitglieder der Fachkonferenzen Latein beider Schulen. Er sprach den Fördervereinen beider Schulen, die durch ihre großzügige Spende nicht nur den Druck der professionell gestalteten Wettbewerbsbögen, sondern auch die Verleihung von Buch- und Sachpreisen an die Preisträger ermöglicht hatten, seinen ausdrücklichen Dank aus. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch musikalische Beiträge von Schülerinnen und Schülern des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums.

Die Urkunden für die drei Bestplatzierten beider Gymnasien überreichte der stellvertretende Schulleiter des Regino-Gymnasiums, StD Stephan Welker. Sichtlich erfreut konnten die Preisträger unter dem Beifall ihrer Mitschüler und Lateinlehrer Buch- und Sachpreise entgegennehmen. In diesem Jahr haben gewonnen:

1. Platz: Hanna-Maria Hermes, 8a (Vinzenz-von-Paul-Gymnasium) und Elisa Sohns, 7a1 (Regino-Gymnasium)

2. Platz: Melina Görres, 8b (Vinzenz-von-Paul-Gymnasium) und Justin Ludes, 7a2 (Regino-Gymnasium)

3. Platz: Alina Frank, 8b (Vinzenz-von-Paul-Gymnasium) und Leonie Schütz, 7a2 (Regino-Gymnasium)

Die oben genannten Preisträger werden am Freitag, dem 23. Mai 2014, gemeinsam mit Herrn Weber-Blau und Frau Bretz eine Exkursion nach Trier unternehmen. Dort steht neben der Teilnahme an der Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“ und dem Besuch der Vorstellung „Im Reich der Schatten“ im Rheinischen Landesmuseum auch ein römisches Mittagessen auf dem Programm. Die Latein-Fachschaften beider Gymnasien gratulieren den Siegern nochmals herzlich zu ihrem großartigen Erfolg und wünschen viel Vergnügen bei der Tagesfahrt in die älteste Stadt Deutschlands.

 
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Gruselnacht für Klasse 6a

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Quelle: Trierischer Volksfreund vom 24. April 2014

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Flyer Email

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Geographie-Wettbewerb 2014

Pascal Karen (Klasse 7) hat am größten Geographiewettbewerb für Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt.

Geographie WettbewerbNur noch zwei Hürden gibt es zu überwinden! Pascal konnte sich zunächst als Klassensieger und dann als Schulsieger des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid in Rheinland-Pfalz. Damit rückt die Chance näher, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Sichert sich der 13-jährige Pascal Ende März den Landessieg, darf er am 23. Mai 2014 beim großen Finale von Diercke WISSEN in Braunschweig antreten.

Wir gratulieren Pascal zu seine herausragenden Leistung und drücken ihm die Daumen für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs!

                                                                                                                   (Fachschaft Erdkunde) 

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Der Bunte Morgen 2014

Traditionell feierte unsere Schulgemeinschaft auch dieses Jahr an Weiberfastnacht den „Bunten Morgen“. Die Klassenstufe 10 übernahm wie immer die Planung und Organisation der Veranstaltung. Viele Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Klassen 5a, 5b und 8b, engagierten sich sehr. Einige führten Sketche auf, andere tanzten und wieder andere brachten einen Gesangsbeitrag. Das Programm war also sehr vielfältig.

Bunter Morgen - 3b

Natürlich hatten sich auch die Zehner einiges einfallen lassen, wie zum Beispiel das Schüler-Lehrer-Dinner, bei dem man drei Schülern und drei Lehrern ein „schmackhaftes“ 7-Gänge-Menü servierte. Das Highlight des Morgens war neben den alljährlichen "Knast-News" das abschließende Männerballett. Die Jungen der Klasse 10 hatten einen abwechslungsreichen Tanz einstudiert und man muss wirklich sagen: Das haben sie wirklich gut gemacht! Dank der karnevalistischen Musik waren alle Beteiligten bester Laune und feierten gemeinsam. Die Stimmung an diesem Morgen war einfach super!

                                                                                                                     Maria Holz, Klasse 10  

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Vinzenz-Variet bunt web

 

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Spendenaktion für die Philippinen

Im November 2013 wurden die Philippinen von einem Taifun heimgesucht, welcher auf der Insel wütete und viele Menschenleben sowie Häuser zerstörte.

Spendenübergabe AdventsfeierAls wir davon hörten, haben wir uns entschlossen, zu einer Spendenaktion aufzurufen, um den Menschen zu helfen, die durch diese Katastrophe ihr Zuhause verloren haben. Die Betroffenen dort sind auf Hilfe von außen angewiesen und zählen auf jede Unterstützung.

Dank der großen Spendenbereitschaft der Schülerschaft und des Lehrerkollegiums konnten wir einen stolzen Betrag von 1.245,93 € für die Philippinen einnehmen.

Dieses Geld wurde an die Organisation der Schmuck-Designerin Miranda Konstantinidou überwiesen, welche eine Partnerschaft mit der Antonia-Ruut-Stiftung geschlossen hat. Mit den gesammelten Spenden werden Menschen auf den Philippinen beim Aufbau einer neuen Heimat unterstützt.

Wir möchten noch einmal unseren größten Dank an all die aussprechen, die durch Spenden tatkräftig mitgeholfen haben.

Carina Hahn & Pia Schaperdoth 
(Schülersprecherinnen)       

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Silbernes Dienstjubiläum am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium

Herr Weber-Blau, Fachlehrer für Latein, Griechisch und Geschichte, kann in diesen Tagen auf 25 Dienstjahre am Vinzenz-von-Paul-Gymnasium zurückblicken.Herr Weber-Blau

Über ein Viertel Jahrhundert hinweg wirkt er ununterbrochen an unserer Schule und war und ist in dieser Zeit vielen Schülerinnen und Schülern ein fachlich kompetenter Lehrer und persönlicher Begleiter.

Bei einem kleinen Empfang zu Ehren von Herrn Weber-Blau, zu dem sich neben dem Lehrerkollegium auch die Mitglieder des Provinzrates der Vinzentiner eingefunden hatten, würdigten der Vorsitzende des Schulträgers und der Schulleiter Herrn Weber-Blau für seine unermüdliche Tätigkeit sowie für seine Treue gegenüber dem Missionsverein der Vinzentiner und dem von diesem getragenen Vinzenz-von-Paul-Gymnasium.

Die Schulgemeinschaft dankt Herrn Weber-Blau für seine Arbeit und wünscht ihm für seine weiteren Berufsjahre Erfüllung und Gottes Segen.

Ad multos annos!

Andreas Ostermann 
Schulleiter        

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Jugendschutz / Alkoholprävention 

Elternbrief zu Karneval

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
kenn plakatdie Karnevalssaison ist bereits in vollem Gange und wird in den nächsten Wochen ihren Höhepunkt erreichen. Neben ausgelassener Freude und unbeschwertem Frohsinn kommt leider auch immer wieder Alkohol ins Spiel. Alkohol ist immer noch die Alltagsdroge Nr. 1 in Deutschland. Alkohol wirkt bei Kindern viel stärker als bei Erwachsenen. Eine gewisse Anzahl von Kindern und Jugendlichen - selbst 12- bis 13 jährige - konsumieren insbesondere an den Karnevalstagen Alkohol. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder passiert, dass einige erheblich alkoholisiert aufgefallen sind und ärztlich behandelt werden mussten. Wir möchten Sie als Eltern bitten und dazu ermutigen, sich mit Ihren Kindern auseinanderzusetzen und mit uns zusammenzuarbeiten. Denn: Jugendschutz geht alle an! Sie tragen als Erziehungsberechtigte/Eltern die Hauptverantwortung für die gesunde Entwicklung lhres Kindes. Sie als Eltern können einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von Alkoholkonsum leisten. Achten Sie besonders an den ,,tollen Tagen" darauf, welche Getränke ihre Kinder von zu Hause mitnehmen und mit wem sie sich treffen. Vereinbaren sie, wo lhr Kind hingeht und wie lange es unterwegs sein darf. Wichtig ist auch ein vorgelebter Umgang mit Alkohol, denn Kinder lernen ganz besonders am Vorbild.
Bitte denken sie an die gesetzlichen Regelungen des Jugendschutzes:
  • An Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen alkoholische Getränke weder werden abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.
  • An Personen unter 18 Jahren dürfen branntweinhaltige Getränke weder abgegeben werden noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.
  • Die Anwesenheit bei Öffentlichen Tanzveranstaltungen (z. B. Kappensitzungen, Maskenbälle) ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht und Jugendlich über 16 Jahren längstens bis 24:00 Uhr gestattet werden.
Wir wollen sie in dem Anliegen des Jugendschutzes unterstützen: Verkaufsstellen und Veranstalter sind aufgerufen, auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu achten. In der Schule gilt ein generelles Alkoholverbot, auch für Schüler, die schon 18 Jahre alt sind. Die zuständigen Behörden werden in diesem Jahr wieder gemeinsame Jugendschutzkontrollen durchführen.
Sollten sich Fragen ergeben, so wenden sie sich bitte an:Kenn dein Limit
Caritas
 
 
 
 
 
 
 
 
Jugendschutzbeauftragter des Eifelkreises Bitburg-Prüm:
Robert Müller, 06561/153250
Jugendsachbearbeiter der Polizei Bitburg:
Hans Peter Reiter, 06561/9685-27
Jugendsachbearbeiter der Polizei Prüm:
Erwin Schwarz, 06551/942-45
Es bedarf der Unterstützung und des Mutes, sich sowohl im privaten wie im öffentlichen Umfeld einzumischen, um Kinder und Jugendliche zu schützen.
Bitte helfen auch Sie mit! Ihnen und lhren Kindern wünschen wir schöne Fastnachtstage.

 

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Was macht ein Kunstlehrer in seiner Freizeit am liebsten?
 
Kunst natürlich. Unser Kunstlehrer Joachim Pikulik zeichnet leidenschaftlich gern. Das erfordert nicht so viel Vorbereitung und Arbeitsmaterial wie Malerei oder Bildhauerei. Zeichnen kann man überall. Er zeichnet alles, was ihm vor den Bleistift kommt. Selbst die banalsten Alltagsgegenstände können als Zeichnung spannend und interessant sein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Eifel als Motiv ein. Joachim Pikulik ist kein gebürtiger Eifeler. Er ist 1993 nach Prüm gezogen und unterrichtet seitdem an unserer Schule. Er sagt, dass er sich in der Eifel sehr wohl fühle und dass sie seine Heimat geworden sei.
Ausstellung Pikulik Web
 
Zurzeit kann man sich in der Blauen Galerie in Schönecken (Alter Markt 11) ein Bild davon machen, wie der Künstler Pikulik die Eifel sieht. Die 24 Zeichnungen und Aquarelle sind noch bis Sonntag, den 13. April zu sehen. An diesem Tag wird die Galerie durchgehend von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein. Ansonsten sind die Öffnungszeiten nach Vereinbarung (Frau Hilda Dogan, Tel. 06553 - 3389).
 
Pikulik 1 - web

Pikulik 2 - webPikulik 3 - web

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Weihnachtsdeko, Glühwein und Gebäck…

Am 13. Dezember fand wieder die alljährliche Adventsfeier am Vinzenz-von-Paul-Gymna­sium statt. Bereits einige Wochen zuvor wurde voller Vorfreude geplant und überall eifrig gewerkelt. Neben dem großen Einsatz der Schüler und Lehrer engagierten sich auch zahlreiche Eltern. Trotz des „Weihnachtsstress“ hatte man – ob Groß oder Klein – großes Vergnügen bei den Vorbereitungen. Programm Adventsfeier web 2
Um 19 Uhr wurde die Feier mit einer festlichen Rede durch den Schulleiter Herrn Ostermann sowie einem anschließenden geistlichen Impuls von Pater Schmuck eröffnet. Anschließend begrüßte letzterer die Turmbläser, die einige Adventslieder zum Besten gaben und die Gäste auf den Abend einstimmten.
Neben einem vielseitigen Bühnenprogramm (siehe Programmblatt) und zahlreichen liebevoll gestalteten Angeboten der einzelnen Klassen, konnte man gemütlich bei Glühwein und Plätzchen im Speisesaal zusammensitzen und die (vor-)weihnachtliche Atmosphäre genießen. Für das leibliche Wohl war mit einer breiten Auswahl an Speisen und Getränken bestens gesorgt. 
Viele Leute ließen es sich nicht nehmen, ihre „alte“ Schule noch einmal zu besuchen und freuten sich über ein Wiedersehen mit ehemaligen Lehrern. Diese Gelegenheit ergriff auch unsere ehemalige Lehrerin Frau Pauls. Wie auch sie erfreuten sich über 500 Gäste an dem vielfältigen Angebot der Klassen.
Durch zahlreiche Spenden, Weihnachtseinkäufe und die Einnahmen aus dem Verzehr dieses Abends kam eine beträchtliche Summe von knapp 4000 € zusammen. Damit haben auch Sie dazu beigetragen, viele Kinder glücklich zu machen – egal ob in Äthiopien oder gar an unserer Schule. Dafür gilt Ihnen im Namen der gesamten Schulgemeinschaft ein herzlicher Dank!
Auch wenn es noch eine ganze Weile hin ist, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Adventsfeier an unserer Schule!
 
Bilder von der Adventsfeier finden Sie hier!

Alina Frank und Hanna-Maria Hermes, Klasse 8 

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Doppelter Erfolg bei den Wald-Jugendspielen 2012

Sie finden Nachhaltigkeit modern-farbigBei den Wald-Jugendspielen 2012 war unsere Schule gleich doppelt erfolgreich: Die Schüler der Klasse 7b im Schuljahr 2012/13 (jetzt Klasse 8b) konnten ihr breites Wissen über die Pflanzen und Tiere des Waldes unter Beweis stellen und wurden dafür mit dem 1. Platz belohnt. Unsere Klasse 7a im Schuljahr 2012/13 (jetzt Klasse 8a) belegte beim Landesentscheid des Kreativwettbewerbes WaldKunst ebenfalls den 1. Platz. Eingereicht wurde das Kunstobjekt „Grün auftanken“ – Stadtmenschen verbringen ihre Freizeit im Wald und am Fluss.

Die Pressemeldung des Umweltministeriums zur Preisverleihung finden Sie hier. Bilder von der Preisverleihung finden Sie hier.

Die Schulgemeinschaft gratuliert beiden Klassensiegern ganz herzlich! 

 

     

 

 

Regionalsuperior

 

möchten wir recht herzlich zu einem Informationsabend einladen. Dieser findet am Donnerstag, den 14. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Barocksaal des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm (Eingang Klosterhof) statt.

Bereits ab 18.30 Uhr besteht für Eltern und Kinder die Möglichkeit, die Schule näher kennen zu lernen, sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und ein wenig schulische Atmosphäre zu „schnuppern“.

1.     Die Schüler von Wallersheim Büdesheimer Str. haben nur noch die Möglichkeit mit dem Bus der Fa. Niesen um 6.57 Uhr nach Prüm zu kommen.

2.     Die Halstestelle Wallersheim Kirche um 07.06 Uhr wird nicht mehr bedient. Ersatz: Wallersheim Schule ab 06.59 Uhr.

3.     Die Schüler von Büdesheim fahren mittags um 13.15 Uhr ab Prüm Hahnplatz (ab 1.5. ab Prüm Gerberweg) mit der Fa. Tücks und nicht mehr mit der Fa. Niesen.